Chancengleichheit für ältere Frauen


Über die Initiative Inhalte und Rahmenbedingungen Organisatorischer Hintergrund Zurück zur Übersicht
Vorlesungsreihe Intergeneratives Lernen im Sommersemester 2000 an der Universität Graz - "Chancengleichheit für ältere Frauen"
Kontakt
Anschrift:
8010 Graz
Österreich
Kontaktpersonen und ihre Fremdsprachenkenntnisse:
Anneliese Goldeband, ehrenamtliche Sachbearbeiterin, italienisch, englisch
Dr.Mag. Rosemarie Kurz, ehrenamtlich tätige Geschäftsführerin der GEFAS Steiermark, Referentin für Generationsfragen an der Österreichischen Hochschülerschaft der Uni Graz, englisch
Telefon: 0043-316-380-2964
Telefax: 0043-316-380-9212
E-Mail: A.Goldeband@surfeu.at
          gefas@seniorweb.at
Internet: www.seniorweb.at
Angaben zur Initiative
Status der Initiative: Unsere Initiative ist eine Initiative zur Verbesserung der Chancengleichheit älterer Frauen durch eine Organisation mit geschlechts- und/oder altersübergreifenden oder sonstigen Zielgruppen.
Das Projekt wird maßgeblich von der folgenden Organisation getragen:
GEFAS Steiermark
Anschrift:
Mozartgasse 14a
8010 Graz
Österreich
Telefon: 0043-316-380-2964
Telefax: 0043-316-9212
E-Mail: gefas@seniorweb.at
Internet: http://www.seniorweb.at
Weitere Träger-
organisation(en):
Univ.-Prof. Dr. Thomas Kenner, Prodekan der Medizinischen Fakultät u. Univ.-Prof. Dr. Gerald Schöpfer, Dekan der sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät - wissenschafltiche Leitung, Graz
Österreichische Hochschülerschaft der Universität Graz, Graz
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Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit
Gründungsjahr: 1988
Anlaß zur Gründung: Um einen Gedankenaustausch zwischen Jung und Alt zu forcieren und Wissenschaft, Forschung zu interessieren und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.
Die Idee stammt von Dr. Mag. Rosemarie Kurz und wurde von wechselnden älteren MitarbeiterInnen und Angehörigen der Universität mitgetragen.
Die Vortragsreihe intergeneratives Lernen läuft seit 1988 mit wechselnden Themen, ältere Frauen kommen nun das dritte Mal in den Blickpunkt der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion.
Das Projekt ist zeitlich befristet: Die Vorlesungsreihe "Chancengleichheit für ältere Frauen" ist auf das Sommersemester 2000 begrenzt.
Zielgruppe(n): Frauen, die an politischer Partizipation interessiert sind und Studierende der Universität
Ziele: - Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit
- politische Zielsetzungen forcieren
- Mitwirkung an der Vortragsreihe von PolitikerInnen und VertreterInnen von Frauen- und Seniorenorganisationen
Beschreibung der Arbeit der Initiative:

Ringvorlesung Intergeneratives Lernen "Chancengleichheit für ältere Frauen": Arbeitslosigkeit, Überbelastung durch Pflege, Isolation, Bildungsdefizite und geringe finanzielle Absicherung im Alter bestimmen das Bild der älteren Frau in unserer Gesellschaft.
Ein transnationales EU-Projekt versucht hier Licht ins Dunkel zu bringen.
Die Vortragenden sind eingeladen, ihre Sichtweise darzustellen und in einer anschließenden Diskussion können die Teilnehmer eigene Meinungen artikulieren.
Die gesamte Vorlesung soll in einer Broschüre dokumentiert werden und dann Interessierten zur Verfügung gestellt werden.

14.3.: Dr. Heide Schmidt, Liberales Forum: "Ältere Frauen- doppelt diskriminiert"

21.3.: Waltraud Klasnic, Landeshauptfrau: "Chancengleichheit für ältere Frauen"

28.3.: Mag. Beate Hartinger, Univ.Lektor, NRAbg.: "Alt sein, heißt Erfolg haben - die wichtige, gesellschaftspolitische Rolle der älteren Frau"

4.4.: Dr. Eveline Hönigsperger, Ministerialrätin, Leiterin des Kompetenzzentrums für Senioren-und Bevölkerungspolitik im BMUJF: "Wirtschaftliche Situation älterer Frauen in Österreich"

11.4.: Dr. Katrin Markus, Europabüro d. BAGSO, Brüssel: "Arme Junge, reiche Alte?"

2.5.: Herta Bacher, Plattform 50plus, Dr. Rosemarie Kurz, Mag. Petra Pointner, GEFAS Stmk., Dr. Grete Schurz, Frauenrechtlerin: Podiumsdiskussion: "Altern mit allen Sinnen, Tabu: Sexualität", Moderation: Anneliese Goldeband, GEFAS Stmk.

9.5.: Lisa Rücker, Dipl.Sozialarbeiterin, Projektleiterin im Stadtteilprojekt Gries "Palaver": "Haben wir von unseren Müttern gelernt?"

16.5.: Mag. Elsa Königshofer, Lebenslaufforscherin, Obfrau des Frauenvereins "Donna 45": "Frauen, Künstlerinnen des Alterns!? Der lange, reizvolle Weg der Frauenchancen durch die Lebensphasen: Frühlingserwachen-Sommersonnenwende-Altweibersommer-Morgenröte"

23.5.: Mag.Charlotte Strümpel, Europazentrum Wien: "Die Freude im Alter arbeiten zu dürfen - Chancen und Perspektiven im Lebensraum Europa"

30.5.: Walburga Beutl Labg., ÖFB, Annemarie Höfer, ehrenamtl. Vorsitzende des KFB
Heidrun Silhavy NRAbg., Frauenreferat d. Österr. Gewerkschaft, Mag. Herbert Grabner, Pensionistenverband Steiermark, Gregor Hammerl GR, Steir. Seniorenbund, Johann Mutschlechner GR, Steir. Seniorenring: Podiumsdiskussion: "Ältere Frauen, das unsichtbare Geschelcht - Sind sie verzichtbare Trägerinnen des sozialen Netzes?
Dr.Mag. Rosemarie Kunz, Referat für Generationenfragen, ÖH Uni Graz

Die Initiative ist auf den  folgenden Gebieten tätig:
Politische Partizipation
Bildung
Wissenschaft und Forschung
Erfolge, die die Initiative verzeichnen konnte:

Die Vorlesungsreihe rückt die Problematik älterer Frauen ins Licht der Öffentlichkeit.
Da die Vorlesungsreihe an die 50.000. mal als Druck in diversen Medien erscheint, können ältere Frauen über diese öffentliche Beachtung auch ein Stück Selbstwert gewinnen.

Probleme, mit denen die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird:

- Auftreiben finanzieller Mittel, die zur Druchführung benötigt werden
- das Auffinden geeigneter Personen, die sich auch ehrenamtlich und trotzdem regelmäßig für diese Arbeit engagieren

Die Zielgruppe wird folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt:

Gespräche mit älteren, aber auch jüngeren Frauen, die ihre persönlichen Sichtweisen und Standpunkte einbringen; sowie Einflußnahme durch PolitikerInnen und WissenschaftlerInnen

Kooperationen:

Durch die Gründung der Plattform Frauen 50plus 1996 gibt es mit Frauenorganisationen in Graz einen Gedankenaustausch, der besonders über den Grazer Frauenbeirat forciert wird.
In diesem Beirat sind alle Frauengruppen der Stadt Graz integriert.
Durch die künftige Präsentation im www.seniorweb.at kann davon ausgegangen werden, daß es zur erweiterten Zusammenarbeit mit anderen Initiativen kommt.
Austausch und Informationsplattform
Einmal jährlich eine findet eine gemeinsame Aktion zu brisanten Themen wie z.B. Gewalt gegen Frauen statt.

Auskünfte:

Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative telefonisch, schriftlich oder per E-Mail zur Verfügung.

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Organisatorischer Hintergrund der Initiative
Personeller Rahmen, in dem die Arbeit der Initiative verrichtet wird:

Durch 1 bezahlte Arbeitskräfte in der Trägerorganisation.
Durch 3 Freiwillige/Ehrenamtliche.
Die von allen für die Initiative geleistete Arbeitszeit beträgt ca. 10 Stunden pro Woche.

Budget:

25.000,- Schilling für die Bezahlung der Angestellten und für Druck von Aussendungen, Pressekonferenz, Organisation und Publikation

Die Arbeit wird aus folgenden Quellen finanziert:
Mittel der Europäischen Union
Landesmittel
Mittel des Trägers
Räume der Universität
Es gibt folgende Veröffentlichung(en) oder Informationsmaterialien über unsere Initiative:

- Zeitung Uni Aktuell 20.000 Stück
- Vorlesungverzeichnis 30.000 Stück
Pressekonferenz und Information aller Medien, Druck einer Broschüre ist geplant

literaturempfehlungen:
Tips und Anregungen für Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen:

Interesse bei Betroffenen, Frauen-und Seniorenorganisationen, ebenso bei PolitikerInnen und WissenschaftlerInnen wecken und mit entsprechender Konsequenz bzw. Mut das gesteckte Ziel langfristig verfolgen, aus Rückschlägen lernen und Netzwerke bilden

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2000-10-06