Chancengleichheit für ältere Frauen


Über die Initiative Inhalte und Rahmenbedingungen Organisatorischer Hintergrund Zurück zur Übersicht
Frauengesundheitszentrum Leibnitz "Die Spinne und das Netz"
Kontakt
Anschrift:
Fettinger Gasse 6
8430 Leibnitz
Österreich
Kontaktpersonen und ihre Fremdsprachkenntnisse:
Eva Janes, Projektleitung, Schwedisch, Englisch
Telefon: 0043-3452-74020
Telefax:
E-Mail: frauen.pflege@fgz.co.at
Internet: www.fgz.co.at
Angaben zur Initiative
Status der Initiative:

Unsere Initiative ist eine Initiative zur Verbesserung der Chancengleichheit älterer Frauen durch eine Organisation mit geschlechts- und/oder altersübergreifenden oder sonstigen Zielgruppen.

Das Projekt wird maßgeblich von der folgenden Organisation getragen:
Frauengesundheitszentrum Graz
Anschrift:
Brockmanngasse 48
8010 Graz
Österreich
Telefon: 0043-316-837998
Telefax:0043-316-837998-25
E-Mail:
Internet:
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Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit
Gründungsjahr: 1997
Anlaß zur Gründung:

Das Frauengesundheitszentrum Graz hat viele Rückmeldungen bekommen und wurde auch von vielen Fachfrauen aufgefordert, etwas für diese Zielgruppe zu bewirken. Das Projekt wurde von Sylvia Groth, Geschäftsführerin des Frauengesundheitszentrums Graz, Univ.Prof. Dr. Éva Rásky, Institut für Sozialmedizin, Karl-Franzens-Universität Graz und Eva Janes, Projektleiterin des Frauengesundheitszentrums Leibnitz "Die Spinne und das Netz" entwickelt.

Zeitliche Befristung:

Das Projekt muss jährlich finanziell abgesichert werden. Wir streben aber eine längerfristige Finanzierung an.

Zielgruppe(n): Frauen, die Angehörige zu Hause pflegen/betreuen und Frauen in Pflegeberufen.
Ziele: -Gesundheitsförderung am Setting Arbeitsplatz
-Empowerment
-Sensibilisierung und Öffentlichkeitsarbeit
-Bestandsaufnahme der Angebote
-Förderung und Unterstützung der BürgerInnen zur gemeindenahen Partizipation
Beschreibung der Arbeit der Initiative:

-Motivation und Aufklärung der Frauen, die zu Hause pflegen, über das vorhandene Angebot bezüglich der mobilen Dienste, der freiwilligen Versicherung sowie über Pflegegeld und Entlastungsmöglichkeiten
-eine interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft "ARGE Qualitätszirkel Pflege" mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für die häusliche Pflege mehr bedarfs- und frauengerecht zu entwickeln
-Strukturarbeitskreis "Pflegegeld"
-Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige
-eine Vielfalt von Fortbildungs- und Qualifizierungsangeboten im Bezirk Leibnitz
-Tauschring Frauengesundheitszentrum Leibnitz
-Cafe Spinne
-Öffentlichkeitsarbeit um die unsichtbare Pflegearbeit sichtbar zu machen
-Pflegehotline
-Bibliothek
-eigene Zeitschrift
-Beiträge bei wissenschaftlichen Tagungen und Veranstaltungen
-Kooperation mit der WHO
-innerbetriebliche Gesundheitsförderung

Die Initiative ist auf den  folgenden Gebieten tätig:
Betreuung/Pflege
Politische Partizipation
Soziale Kontakte
Bildung
Gesundheit
Migration
Erfolge, die die Initiative verzeichnen konnte:

-hoher Bekanntheitsgrad
-hohe Nutzung durch pflegende Angehörige
-Nutzung der Angebote zur Qualifizierung der Professionellen
-Akzeptanz durch den Sozialhilfeverband
-Einbindung von Institutionen, die Freiwilligenarbeit koordinieren
-Zusammenarbeit und weiterführende Planungen mit allen mobilen Diensten
-erfolgreiche Medienarbeit und Präsentationen der Projektergebnisse auf wissenschaftlichen Tagungen und Konferenzen
-ca. 120 Veranstaltungen mit über 2500 BesucherInnen in Kooperation mit anderen Tagungen
-zentrale Tagung zum Thema "Pflegende Angehörige" am 29.10.1999 in Graz
-Kooperation mit dem Landeskrankenhaus Wagna und die Bildung der interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft "ARGE Qualitätszirkel Pflege" mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für die häusliche Pflege mehr bedarfs- und frauengerecht zu entwickeln
-internationale Vernetzung

Probleme, mit denen sich die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird:

Die umfassende politische Lobbyarbeit, um die Finanzen zu sichern.

Die Zielgruppe wird folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt:

Schon bei der Projektentwicklung haben die Frauen durch Partizipation das Projekt mitgestaltet. Die Methodiken sind: Empowerment, Partizipation, Kollaboration. Alle setzen eine große Beteiligung voraus.

Kooperation:

Seit Beginn Zusammenarbeit auf fachliche Ebene, Kooperation bzgl. Veranstaltungen, etc. International unter anderem in zwei EU-Projekte involviert.

Auskünfte:

Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative zur Verfügung.

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Organisatorischer Hintergrund der Initiative
Personeller Rahmen, in dem die Arbeit der Initiative verrichtet wird:

Durch 4 bezahlte Arbeitskräfte in der Trägerorganisation.

Budget:

1,9 Mio. Schilling

Die Arbeit wird aus folgenden Quellen finanziert:
Bundesmittel
Landesmittel
Kommunale Mittel
Einnahmen aus der Projektarbeit
Veröffentlichungen:

Zeitschrift, Jahresbericht, Dokumentation "Pflegende Angehörige", Folder "Projektarbeit" und Folder "Pflegehotline", "Ein frauengerechter Leitfaden für Selbsthilfegruppen", "Frau pflegt Mann - was tun, wenn aus der Paarbeziehung ein Pflegeverhältnis wird?" (Vortrag vom 1.4. 1998 im Frauengesundheitszentrum von Gilde Ferraris)

literaturempfehlungen:

Rásky, Eva: Frauen- und Mädchengesundheitsbericht Graz und Steiermark
-Rásky, Eva; Janes, Eva; Groth, Sylvia: Die im Dunklen sieht man nicht-aber das muss ja nicht ewig so bleiben. Frauengesundheitszentrum Leibnitz "Die Spinne und das Netz", Public Health Newsletter nr.1/1999, S. 17-20
-Groth, Sylvia; Rásky, Eva: Frauengesundheiten, Studienverlag, Wien 1999

Tips und Anregungen für Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen:

Eine wissenschaftliche Prozessbegleitung und die Anknüpfung an eine Trägerorganisation mit einem großen internationalen Know-how und Kompetenz.

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2000-12-11