Chancengleichheit für ältere Frauen


Über die Initiative Inhalte und Rahmenbedingungen Organisatorischer Hintergrund Zurück zur Übersicht
Frauenberatungsstelle Kassandra - Verein zur Beratung, Betreuung und Förderung von Mädchen und Frauen
Kontakt
Anschrift:
Franz-Skribany-Gasse 1
2340 Mödling
Österreich
Kontaktpersonen und ihre Fremdsprachkenntnisse:
Anneliese Erdemgil- Brandstätter, Projektleitung, Information, Beratung, Öffentlichkeitsarbeit, englisch
Mirela Hadzic; Berna Kilinc, serbisch/kroatisch; türkisch
Telefon: 0043-2236-42035
Telefax: 0043-2236-42035
E-Mail: kassandra@computerhaus.or
Internet: www.telcom.at/femwien/Netzwerk
Angaben zur Initiative
Status der Initiative:

Die Initiative ist selbständig und hat folgende Rechtsform: Verein

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Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit
Gründungsjahr: 1988
Anlaß zur Gründung:

Die Chancengleichheit von Mädchen und Frauen am Arbeitsmarkt (Schwerpunkt) zu verbessern.

Zielgruppe(n): Frauen aller Nationalitäten, die die Trennung/Scheidung anstreben und/oder von Gewalt in der Beziehung betroffen sind. Frauen, die mit den sozialen und/oder gesundheitlichen Folgen von (Langzeit-)Arbeitslosigkeit, Armut und sozialer Ausgrenzung kämpfen.
Ziele: Grundsätzlich geht es um die Gleichstellung der Frauen auf allen gesellschaftlichen Bereichen.
Beschreibung der Arbeit der Initiative:

- Information, Beratung zu psychosozialen, rechtlichen und gesundheitlichen Fragen
-Krisenintervention
-kostenlose juristische Beratung
-Psychotherapie
-Information zu Frauenaktivitäten/Frauengruppen
weiters: Hausbesuche, z.b. bei körperlicher Behinderung, Seminare zu frauenspezifischen Themen, EDV-Schulung für Frauen, Bildungsangebote für externe Einrichtungen, Leihbibliothek und Archiv, Weitervermittlung an Institutionen
Wir richten unsere Arbeitsschwerpunkte nach den Anliegen der Frauen aus und bieten Beratung/Information bei Fragen zu: - Beziehung/Trennung/Scheidung
-Kindererziehung, Familienarbeit
-Sexualität, Familienplanung, Wechseljahre
-körperlichen, seelischen Gewalterfahrungen
-Kontaktsuche zu anderen Frauen
-Folgen von Arbeitslosigkeit und Armut
-psychosomatische und psychiatrische Problemlagen
-finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten, Beihilfen
-Räumlichkeiten für Seminare, Selbsthilfegruppen
-Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
-frauenpolitische Aktivitäten

Die Initiative ist auf den  folgenden Gebieten tätig:
Materielle Versorgung
Soziale Kontakte
Bildung
Gesundheit
Migration
Sexualität
Wohnsituation
Frauenarbeitslosigkeit
Informationstechnologie
Moblität
Sicherheit/Schutz
Erfolge, die die Initiative verzeichnen konnte:

"Kassandra" ist nach Aussage vieler Frauen ein Ort, wo sie mit ihren Anliegen und frauenspezifischen Problemen gehört und respektiert werden. Ein Frauen-Ort, an dem es Tag für Tag möglich ist, die Individualisierung von gesellschaftspolitisch relevanten Problemen zu hinterfragen und sukzessive auch aufzuheben.

Probleme, mit denen sich die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird:

Trotz 12jähriger Tätigkeit gibt es von den finanzierenden Stellen (Bund, Länder, Gemeinden) keine akzeptablen Gesamt-Finanzierungsmodelle. Die jährlichen Ansuchen binden viel personelle Ressourcen. Einsparungen der "öffentlichen Hand" geschehen völlig willkürlich. Unter diesen Bedingungen ist es besonders schwierig, an EU-Programmen zu partizipieren. Die tägliche Beratungsarbeit bringt Wissen/Erfahrung bezüglich der realen Arbeits- und Lebenssituation von Frauen aller Altersgruppen/Nationalitäten. Empfehlungen/Forderungen an politisch relevante Stellen werden von diesen kaum bis gar nicht angenommen.

Die Zielgruppe wird folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt:

Aus Ressourcegründen ist die Einbeziehung an der Planung nur begrenzt möglich. Die Arbeitserfahrungen bestimmen jedoch die Planung der Angebote. Bei Gruppenaktivitäten tragen die Organisation/Durchführung die Frauen selbst, wir stellen z.b. die Infrastruktur zur Verfügung.

Kooperation:

Seit 5 Jahren institionalisiert mit dem "Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen". Mit den Frauenhäusern, Gerichten, AMS, Krankenhäusern, Obdachloseneinrichtungen u.v.a.m.
Art der Zusammenarbeit: z.b. Durchführung von gemeinsamen Projekten auf EU-Ebene mit obengenanntem Netzwerk. Gegenseitige Weitervermittlung von Frauen. Fortbildungsangebote für MitarbeiterInnen externer Institutionen. Gemeinsame Veranstaltungen.

Auskünfte:

Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative telefonisch oder schriftlich zur Verfügung.

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Organisatorischer Hintergrund der Initiative
Personeller Rahmen, in dem die Arbeit der Initiative verrichtet wird:

Durch 3 bezahlte Arbeitskräfte in der Trägerorganisation.
Durch 2 Freiwillige/Ehrenamtliche.
Die von allen für die Initiative geleistete Arbeitszeit beträgt ca. 35 Stunden pro Woche.

Budget:

700.000. Schilling

Die Arbeit wird aus folgenden Quellen finanziert:
Bundesmittel
Landesmittel
Kommunale Mittel
Beiträge der Initiativmitglieder
Spenden und Sponsorenmittel
Veröffentlichungen:
literaturempfehlungen:
Tips und Anregungen für Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen:

Kontaktaufnahme mit Einrichtungen und Organisationen, die teils seit mehr als 20 Jahren frauenspezifisch tätig sind. Z.b.: "Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen", 1060 Wien, Stumpergasse. 41-43, Tel.: 01-5953798

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2000-10-06