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| Fachtagung
zum internationalen Jahr der SeniorInnen 1999 "Frauen werden älter" |
| Kontakt |
Anschrift:
Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen, Abt.3/1, Ballhausplatz 1
1010 Wien
Österreich |
Kontaktpersonen und ihre
Sprachkenntnisse:
Mag. Eva Krichmayr, Referentin/Rechtsabteilung, Englisch |
Telefon:
0043-1-53115-2325
Telefax: 0043-1-53115-4297
E-Mail: eva.krichmayr@bmsg.gv.at
Internet: www.bmsg.gv.at |
| Angaben zur Initiative |
| Status der Initiative: Unsere Initiative ist eine Initiative zur Verbesserung der Chancengleichheit
älterer Frauen durch eine Organisation mit geschlechts- und/oder altersübergreifenden
oder sonstigen Zielgruppen.
Das Projekt wird maßgeblich von der folgenden Organisation
getragen:
ehemaliges Bundesministerium für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz
nunmehr: Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen, Abt.III/1, Sektion
für Frauenangelegenheiten |
Anschrift:
Ballhausplatz 1
1010 Wien
Österreich |
Telefon:
0043-1-53115-2325
Telefax:0043-1-53115-4297
E-Mail:eva.krichmayr@bmsg.gv.at
Internet: www.bmsg.gv.at |
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| Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit |
| Gründungsjahr: 1999 |
| Anlaß zur Gründung: Anlässlich des "internationalen Jahres der SeniorInnen 1999"
sollte eine frauenspezifische Tagung veranstaltet werden, um den Ist-Zustand älterer und
alter Frauen zu erheben und deren Bedürfnisse jetzt und in Zukunft aufzuzeigen. |
| Zeitliche Befristung: 1-tägige Fachtagung am 23.6. 1999 (und Abendprogramm) |
| Zielgruppe(n): |
Keine spezifischen Zielgruppen, Zielgruppen waren vor
allem auch Personen, die mit älteren Menschen arbeiten |
| Ziele: |
-Thematisierung, dass Altwerden in Österreich ein
Frauenthema ist
-Feststellung des Ist-Zustandes der Lebenssituation älterer und alter Frauen in
Österreich
-Definition ihrer Bedürfnisse in den verschiedenen Bereichen des Wohlergehens |
| Beschreibung der Arbeit der
Initiative: Referate:
Univ.Prof.Dr. Bolgnese-Leuchtenmüller (Sozialhistorikerin Universität Wien):
"Alter:Zukunft der Frauen - Frauen der Zukunft": es besteht die Notwendigkeit
einer nach dem Geschlecht differenzierten Sichtweise des Alterns, Lebensverlängerung
trifft vor allem Frauen, auch von gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind vor allem
Frauen betroffen
Mag. Schmid (sozialpolitische Referentin der AK Wien): "Verbesserte Alterssicherung
für Frauen": Finanzielle Absicherung im Alter ist die Voraussetzung für
individuelle Entfaltung und Entwicklung im Alter; Ziel: Schaffung eigener
Pensionsansprüche von Frauen, welche durch familienbedingte Unterbrechungen keine
Pensionsansprüche durch Erwerbsarbeit erlangen können.
Mag. Elsa Königshofer (Gerontopsychotherapeutin): "Frühlingserwachen,
Sommersonnenwende, Altweibersommer, Morgenröte": Zu Zeiten von Frühlingserwachen
und Sommersonnenwende sind Mädchen/Frauen stolz, älter zu werden. Um 45/50
(Altweibersommer) erfolgt bei vielen Frauen ein Nichtannehmen des Älterwerdens. Frauen
werden nicht älter, sondern reifer! Im Stadium der Morgenröte setzt nach einem gut
gelebten Lebensjahr wieder die Freude über ein neues Lebensjahr ein. Es ist
erstrebenswert, auf dieses Stadium hinzualtern.
Anne Rose Katz (Journalistin, Autorin): "Die Freiheit der späten Jahre": Zitate
aus dem gleichnamigen Buch
Mag. Geretsegger: "Der Jungbrunnen als ästhetisches Problem" (Darstellung der
"Alten" in der bildenden Kunst), Lichtbildvortrag. Leider sind in der gesamten
Kunstgeschichte kaum Beispiele zu finden, die ältere Frauen als selbstbestimmte,
glückliche Wesen darstellen.
Fr. Maczek (Architektinnengruppe Pfiff), Arch. DI Gräsel (Consulting für
SeniorInnenwohnparks): "Versorgungsheim, Seniorenwohnpark, Wohnhotel - wie wollen
ältere Frauen wohnen?": Bedürfnisse, Anforderungen an Wohneinrichtungen: mangels
eines geeigneten Wohnungsangebotes für ältere Menschen sind Seniorenwohnparks meist die
bessere Alternative. Künftig sollten beim Neubau von Wohnungen die Bedürfnisse älterer
Menschen berücksichtigt werden.
Dr. E. Barolin, Dr. G. Barolin (Frauenärztin, Psychotherapeut): "Bestmöglich alt
werden geht auch die Jugend an": ein Leitfaden für Frauen zur Optimierung des
letztens Lebensabschnitts", angesprochene Themen: Sexualität, Beziehungspflege
zwischen den Generationen, sinnvolle Tätigkeiten im Alter, Altersselbstmord,
Altersdepression, Eigenverantwortlichkeit, materielle Absicherung, neue Beziehungen,
Pflegebedürftigkeit, innovative Maßnahmen (Vorbereitungsseminare auf das Altern). |
| Die Initiative ist auf
den folgenden Gebieten tätig: |
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Materielle Versorgung |
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Soziale Kontakte |
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Gesundheit |
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Sexualität |
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Wohnsituation |
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Sicherheit/Schutz |
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Thematisierung, dass Älterwerden ein
Frauenthema ist |
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| Erfolge, die die Initiative
verzeichnen konnte: Sehr großes Interesse an
der Veranstaltung, positive Rückmeldungen der Zielgruppe, aber auch anderer Generationen |
| Probleme, mit denen sich
die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird: |
| Die Zielgruppe wird
folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt: Die Referentinnen sind teilweise selbst Seniorinnen beziehungsweise haben
sehr große/langjährige Erfahrung im Umgang mit älteren und alten Menschen |
| Kooperation: |
| Auskünfte: Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative telefonisch
oder schriftlich zur Verfügung. |
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| Organisatorischer Hintergrund der Initiative |
| Personeller Rahmen, in dem
die Arbeit der Initiative verrichtet wird: Durch
8 bezahlte Arbeitskräfte in der Trägerorganisation.
Durch 10 Freiwillige/Ehrenamtliche. |
| Budget: 400.000. Schilling für die beschriebene Veranstaltung (Organisation,
Raummiete, Auftragsentgelte, Catering, usw.) |
| Die Arbeit wird aus
folgenden Quellen finanziert: |
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Bundesmittel |
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| Veröffentlichungen: Folder: "Frauen werden älter", Tagungsmappe |
| literaturempfehlungen: |
| Tips und Anregungen für
Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen: |
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