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| Frauenstiftung
Steyr |
| Kontakt |
Anschrift:
Wagnerstr. 2-4
4400 Steyr
Österreich |
Kontaktpersonen und ihre
Fremdsprachkenntnisse:
Doris Hagspiel, Geschäftsführung, Englisch
Ursula Pirklbauer, Frauenberaterin, Französisch |
Telefon:
07252-87373
Telefax: 07252-87373-9
E-Mail:
Internet: |
| Angaben zur Initiative |
| Status der Initiative: Die Initiative ist selbständig und hat folgende Rechtsform: gemeinnütziger
Verein |
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| Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit |
| Gründungsjahr: 1991 |
| Anlaß zur Gründung: Aufgrund massiver Frauenarbeitslosigkeit in der Region, geringe formale
Qualifikation der arbeitssuchenden (jüngeren und älteren) Frauen. Mangel an
zukunftsweisenden Berufsperspektiven für die Frauen in der Region. |
| Zielgruppe(n): |
Arbeitslose Frauen und WiedereinsteigerInnen nach der
Familienphase |
| Ziele: |
Information und Beratung dieser Frauen zur beruflichen
und persönlichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Durchführung spezieller
Orientierungs- und Ausbildungsmaßnahmen, Unterstützung von Projekt- und
Unternehmensgründungen von Frauen |
| Beschreibung der Arbeit der
Initiative: Beratungsstelle Frau und Arbeit:
zu den o.a. Themen gibt es telefonische Kurzberatung, persönliche Beratungsgespräche,
Seminar zu den Themen Wiedereinstieg (Spurenwechsel, Der zweite Start, einzelne Vorträge
und Seminare, z.b.: Internet für Frauen, Kommunikationstrainings...-ca. 250 Beratungen
jährlich)
Frauenstiftung: Orientierungskurse, Umschulung oder Weiterbildung für arbeitslose Frauen
aus der Region Steyr je nach individueller Zielplanung. Altersgruppe 20 bis 53 Jahre, AMS
- Förderung ist Voraussetzung, ca. 100 Teilnehmerinnen jährlich
Lobbying: Öffentlichkeitsarbeit, Referentinnentätigkeit, Mitarbeit in regionalen und
landesweiten Ausschüssen zu Themen rund um "Frau und Beruf", aktueller
Schwerpunkt ist die Nutzung von EU-Förderprogrammen. |
| Die Initiative ist auf
den folgenden Gebieten tätig: |
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Bildung |
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Frauenarbeitslosigkeit |
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| Erfolge, die die Initiative
verzeichnen konnte: Schon rund 600 Frauen
ausgebildet oder umgeschult mit sehr guten Ergebnissen, Nachfolgeprojekt in Kärnten, Wien
und Steiermark wird aufgebaut, 1500 Frauen bei Wiedereinstieg und Neuorientierung beraten.
Zum Thema "Beschäftigungsfelder entwickeln am Lande" erfolgreiches Modell
"Aurora" entwickelt und durchgeführt mit 6 Gründungen, 10 neugeschaffenen
Arbeitsplätzen, 16 weiteren Arbeitsaufnahmen (Übertragung in andere Region in
Vorbereitung)
Einbringen von Frauenaspekten in Regionalplanung und Entwicklungsperspektiven,
Sensibilisierung von Akteuren gelingt zunehmend z.B. "Projekt égalité" |
| Probleme, mit denen sich
die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird: Der Zugang zu innovativen Berufen ist immer noch sehr schwierig, einerseits
wegen mangelnden Voraussetzungen (Matura, Studium9 bei vielen Frauen, andererseits wegen
Unflexibilität der Stellenanbieter bezüglich Arbeits- und Organisationsformen. Strikte
Zielorientierung verengt den Spielraum von Umschulungsmaßnahmen auf direkt Verwertbares
hin. Allgemeine Bildungsinitiativen für Erwachsene sind oft nur lückenhaft, um echte
Weiterqualifikation zu erreichen (nachzuholen). Der ständige Kurswechsel und die
Budgetveränderung der Regierungen macht längerfristige Arbeit schwer. |
| Die Zielgruppe wird
folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt: -Die Beratung geschieht in Inhalt und Tempo nach Wunsch der Klientin
-Orientierung und Weiterbildung wird in jedem Einzelfall individuell gestaltet, um
persönliche Fähigkeiten und Rahmenbedingungen optimal zu nutzen
-Vereinsvorstand hat großen Anteil an älteren Frauen (Betriebsrätinnen, Mandatarinnen),
die aus ihrer Erfahrung mit Kolleginnen in Betrieben heraus agieren. |
| Kooperation: Seit 1991 mit der Plattform der oberösterreichischen Sozialprojekte, mit
Frauengruppen und Projekten in Oberösterreich, mit Projekten in der Steiermark (nowa),
Kärnten u.a. Internationale Zusammenarbeit im Rahmen von Employment NOW (sehr wertvoll)
Erfahrungsaustausch, Materialaustausch, Netzwerkbildung, gemeinsame Projektentwicklung |
| Auskünfte: Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative zur
Verfügung. |
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| Organisatorischer Hintergrund der Initiative |
| Personeller Rahmen, in dem
die Arbeit der Initiative verrichtet wird: Durch
7 bezahlte Arbeitskräfte in der Trägerorganisation.
Durch 5 Freiwillige/Ehrenamtliche. |
| Budget: 3 Mio. Schilling für Overhead Frauenstiftung (Miete, Personal, Sachkosten)
jährlich |
| Die Arbeit wird aus
folgenden Quellen finanziert: |
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Mittel der Europäischen Union |
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Bundesmittel |
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Landesmittel |
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Kommunale Mittel |
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Spenden und Sponsorenmittel |
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| Veröffentlichungen: Folder, Jahresberichte, Broschüre "Selbst ist die Frau - Wegweiser für
Frauen, die daran denken, sich selbstständig zu machen" |
| literaturempfehlungen: |
| Tips und Anregungen für
Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen: Berufsplanung ist Teil der Lebensplanung und immer in Veränderung - wichtig
ist, dass frau einen längerfristigen Horizont hat und weiterdenkt. Beruflich verwertbar
sind auch ehrenamtliche Erfahrungen und Weiterbildungen, auch Arbeiten während der
Familienzeiten - Tipps dazu werden von verschiedenen Netzwerken gesammelt und
dokumentiert, weil es grad für Frauen wichtig ist. |
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