Chancengleichheit für ältere Frauen


Über die Initiative Inhalte und Rahmenbedingungen Organisatorischer Hintergrund Zurück zur Übersicht
Interessengemeinschaft für Witwen e.V.
Kontakt
Anschrift:
Gartenstraße 5
65599 Dornburg
Deutschland
Kontaktpersonen und ihre Fremdsprachenkenntnisse:
Anni Bamberger, Erste Vorsitzende
Marlene Da-Via, Schriftführerin
Telefon: 0049-6436-7437 oder -7206
Telefax: 0049-6436-7437
E-Mail:
Internet:
Angaben zur Initiative
Status der Initiative: Unsere Initiative ist eine Selbsthilfeinitiative.
Die Initiative ist selbständig und hat folgende Rechtsform: eingetragener Verein.
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Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit
Gründungsjahr: 1989
Anlaß zur Gründung: Die Interessengemeinschaft für Witwen e.V. wurde gegründet, weil hinterbliebene Familienmütter unzureichend versorgt sind.
Zielgruppe(n): Hinterbliebene Familienmütter
Ziele: Wir fordern eine eigenständige und leistungsgerechte Hinterbliebenenversorgung und soziale Absicherung für Familienarbeit, damit kein Bittgang zum Sozialamt notwendig wird.
Beschreibung der Arbeit der Initiative:

Bisher haben wir bei den PolitikerInnen aller Parteien auf die Ungerechtigkeit in der Hinterbliebenenversorgung aufmerksam gemacht. Durch Resolutionen, Podiumsdiskussionen mit anwesenden PolitikerInnen und Demonstrationen in Bonn, sowie durch Öffentlichkeitsarbeit in Funk, Fernsehen und Presse haben wir mit Nachdruck darauf hingewiesen, daß wir nicht länger gewillt sind, uns weiterhin beim Verlust des Ehemannes für Leistungen in der Familie und in der Gesellschaft mit Almosen abspeisen zu lassen.
Bei berufstätigen Frauen mit einem eigenständigen Einkommen ruht ab der Bemessungsgrenze von DM 1.740 die Hinterbliebenenrente. Das bezeichnen wir als Strafe für Fleiß.

Die Initiative ist auf den  folgenden Gebieten tätig:
Materielle Versorgung
Soziale Kontakte
Erfolge, die die Initiative verzeichnen konnte:

Ein Erfolg ist die Besserbewertung der Kindererziehungszeiten ab 1992 von einem Jahr auf drei Jahre zur Anrechnung bei der Rente, was allerdings nur den jüngeren Frauen zu Gute kommt. Bei den älteren Frauen ist es bei einem Jahr Anrechnungszeit geblieben. Ab 2000 gibt es eine höhere Bewertung der Kindererziehungszeit von 75% auf 100%.

Probleme, mit denen die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird:

Die unzureichende Hinterbliebenenversorgung und die damit verbundenen Schwierigkeiten in allen Lebensbereichen wirkt sich auch auf die Arbeit in der Interessenvertretung aus.

Die Zielgruppe wird folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt:

Es findet jährlich eine Jahreshauptversammlung der Mitglieder der Interessengemeinschaft für Witwen e.V. statt und ein Halbjahrestreffen, zu dem PolitikerInnen und RentenberaterInnen eingeladen sind. Diese Veranstaltungen dienen der Information der Mitglieder.

Kooperationen:

Wir kooperieren seit 1990 mit den Westerwälder Frauenverbänden und mit der Hausfrauengewerkschaft. Wir organisieren gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen.

Auskünfte:

Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative telefonisch oder schriftlich zur Verfügung.

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Organisatorischer Hintergrund der Initiative
Personeller Rahmen, in dem die Arbeit der Initiative verrichtet wird:

Durch 2 Freiwillige/Ehrenamtliche.
Die von allen für die Initiative geleistete Arbeitszeit beträgt ca. 5 Stunden pro Woche.

Budget:
Die Arbeit wird aus folgenden Quellen finanziert:
Beiträge der Initiativmitglieder
Es gibt folgende Veröffentlichung(en) oder Informationsmaterialien über unsere Initiative:

Es gibt Info-Faltblätter und eine Dokumentation: 10 Jahre Interessengemeinschaft für Witwen e.V. 1989 - 1999. Beides ist zu beziehen bei der Interessengemeinschaft für Witwen e.V. unter der angegebenen Kontaktadresse.

literaturempfehlungen:

Udo Perina: Spezial Altersversorgung;
Laszlo A. Vaskovics: Soziale Lage von Verwitweten: vergleichende Datenanalyse zur demographischen, sozialen und wirtschaftlichen Lage von Verwitweten in der Bundesrepublik Deutschland. Stuttgart: Kohlhammer, 1988;
Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände im Landkreis Limburg - Weilburg (Hrsg.): Leitfaden für ältere und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige.

Tips und Anregungen für Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen:

Schließen Sie sich unserem Verein an und unterstützen Sie unsere Forderungen.

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2000-10-06