Chancengleichheit für ältere Frauen


Über die Initiative Inhalte und Rahmenbedingungen Organisatorischer Hintergrund Zurück zur Übersicht
ERGO - Neue Frauenwege ins Alter e.V.
Kontakt
Anschrift:
Maistraße 28
80337 München
Deutschland
Kontaktpersonen und ihre Fremdsprachenkenntnisse:
Ute Stachelhaus, Projektleiterin, englisch, französisch
Telefon: 0049-89-5380097
Telefax: 0049-89-5389734
E-Mail:
Internet:
Angaben zur Initiative
Status der Initiative: Unsere Initiative ist eine Selbsthilfeinitiative.
Die Initiative ist selbständig und hat folgende Rechtsform: eingetragener Verein
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Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit
Gründungsjahr: 1985
Anlaß zur Gründung: Leitmotive für die Entstehung der Selbsthilfeinitiative war die Auseinandersetzung mit der Frage, wie Frauen im Alter leben möchten. Welche Alternativen gibt es zum Single-Dasein mit seiner Gefahr der Vereinsamung und der Isolation auf der einen Seite und zum Leben in institutionellen Einrichtungen wie Altenheimen für ältere Frauen, und wie können Frauen die Lebensformen selbst gestalten?
Zielgruppe(n): alleinstehende Frauen ab ca. 50 Jahren; Frauen, die Wahlverwandtschaften und Freundinnenkreise suchen
Ziele: Förderung von Lebens-, Interessen- und Wohngemeinschaften von Frauen im Alter
Beschreibung der Arbeit der Initiative:

Das Projekt führt Frauen zusammen, die unter Einsamkeit und Isolation leiden. Alternative Wohnformen werden aufgezeigt und die Frauen ermutigt, ihr Alter aktiv zu gestalten. Dazu werden Frauen in Interessengruppen zusammengeführt und zu gemeinsamen Unternehmungen angeregt. Sie bilden Diskussions- und Arbeitskreise und erarbeiten sich so unter Umständen eine Basis für einen gemeinsamen Lebensweg in gegenseitiger (möglichst unabhängiger) Hilfestellung.

Die Initiative ist auf den  folgenden Gebieten tätig:
Soziale Kontakte
Gesundheit
Wohnsituation
unabhängige Lebensführung im Alter
Erfolge, die die Initiative verzeichnen konnte:

Es haben sich aus der Arbeit unserer Initiative vereinzelte Wohn- und Hausgemeinschaften (Lebensgemeinschaften) gebildet und wir finden viele Nachahmer in gemischtgeschlechtlicher Form. Als Frauenprojekt sind wir noch immer ein "Pilotprojekt".

Probleme, mit denen die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird:

Ein großes Problem ist die Reduzierung der Fördergelder, was unter anderem zur Folge hat, daß wir nur noch eine hauptamtliche Vollzeitbeschäftigte haben.
Aufgrund der wirtschaftlichen und der sozialen Depression ziehen sich ältere und alte Frauen vermehrt zurück.

Die Zielgruppe wird folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt:

Als Selbsthilfeprojekt fordern wir die Frauen auf, sich in die Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit einzubringen.

Kooperationen:

Seit dem Beginn unserer Arbeit 1985 kooperieren wir mit unterschiedlichen Frauenprojekten und anderen Wohnprojekten. Wir veranstalten gemeinsame Treffen zum Gedankenaustausch, Seminare, Workshops und Tagungen (zum Beispiel "Wohnform" - Bundesvereinigung).

Auskünfte:

Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative telefonisch zur Verfügung.

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Organisatorischer Hintergrund der Initiative
Personeller Rahmen, in dem die Arbeit der Initiative verrichtet wird:

Durch 1 bezahlte Arbeitskräfte der Initiative.
Durch 2 Freiwillige/Ehrenamtliche.
Die von allen für die Initiative geleistete Arbeitszeit beträgt ca. 50 Stunden pro Woche.

Budget:

150.000,- DM (ca. 75.000 Euro) pro Jahr für Sach- und Personalkosten

Die Arbeit wird aus folgenden Quellen finanziert:
Kommunale Mittel
Einnahmen aus der Projektarbeit
Mittel des Trägers
Spenden und Sponsorenmittel
Es gibt folgende Veröffentlichung(en) oder Informationsmaterialien über unsere Initiative:

Ergo e.V. (Hrsg.): 10 Jahre ERGO Neue Frauenwege ins Alter. Ein Projekt wird zum Netzwerk. Die Dokumentation ist 1995 erschienen und bei ERGO e.V. unter der oben genannten Adresse erhältlich.

literaturempfehlungen:

Simone de Beauvior: Das Alter
B.G. Walker: Die weise Alte

Tips und Anregungen für Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen:

Erforderlich für eine solche Initiative ist politisches Engagement und eine Mehrfachfinanzierung durch Sponsoren. Es sollte versucht werden, Frauen bereits ab der Lebensmitte für diese Idee zu begeistern.

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2000-10-06