Chancengleichheit für ältere Frauen


Über die Initiative Inhalte und Rahmenbedingungen Organisatorischer Hintergrund Zurück zur Übersicht
Lebensentwürfe von Frauen in der Zeit nach der Berufstätigkeit in Beruf und Familie
Kontakt
Anschrift:
Christliche Initiative Internationales Lernen e.V.
Vilbeler Landstraße 36
60313 Frankfurt
Deutschland
Kontaktpersonen und ihre Fremdsprachenkenntnisse:
Ute Wannig, Projektleitung, englisch, spanisch
Telefon: 0049-69-284924
Telefax: 0049-69-295104
E-Mail: cil.frankfurt@t-online.de
Internet: http://www.cil-frankfurt.de
Angaben zur Initiative
Status der Initiative: Unsere Initiative ist eine Initiative zur Verbesserung der Chancengleichheit älterer Frauen durch eine Organisation mit geschlechts- und/oder altersübergreifenden oder sonstigen Zielgruppen.
Das Projekt wird maßgeblich von der folgenden Organisation getragen:
Christliche Initiative Internationales Lernen e.V.
Anschrift:
Christliche Initiative Internationales Lernen e.V.
Vilbeler Landstraße 36
60313 Frankfurt
Deutschland
Telefon: 0049-69-284924
Telefax: 0049-69-295104
E-Mail: cil.frankfurt@t-online.de
Internet: http://www.cil-frankfurt.de
Weitere Träger-
organisation(en):
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Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit
Gründungsjahr: 1996
Anlaß zur Gründung: Dieses Projekt schließt an das Vorgängerprojekt "In Würde alt werden" (1988-1996) sowohl inhaltlich wie zum Teil auch personell an. Das Interesse der Teilnehmerinnen an dieser Thematik ist sehr groß und wurde in dem neuen Projekt berücksichtigt.
Zeitliche Befristung: Begrenzt bis 12/1999
Zielgruppe(n): Frauen in Frauenorganisationen, Berufstätige und Hausfrauen
Ziele: - Bewußtsein schaffen für die 3. Lebensphase und deren Bedingungen im Zeichen der Nachhaltigkeit;
- generationsübergreifende Positionierung des vorhandenen Engagements von Seniorinnen;
- Beiträge zu neuen sozialpolitischen Rahmenbedingungen leisten
Beschreibung der Arbeit der Initiative:

Ausgehend von der deutschen Projektgruppe wurden Kontakte zu Frauen in den USA und in den Niederlanden geknüpft. Es gab Begegnungen in den USA und den Niederlanden, eine Konsultation der Gemeinschaft Sant' Egidio in Rom und eine Beteiligung an der Dritten Österreichischen Armutskonferenz in Salzburg. Von 28. - 30. Juni 1999 fand eine abschließende Konferenz mit den internationalen Partnerinnen statt, wo die geleistete Arbeit resümiert und ausgewertet wurde.
Themen, die in diesem Projekt international vergleichend diskutiert wurden, sind unter anderem: Modelle von Sozialpolitik, bezahlte und unbezahlte Arbeit, soziale Sicherheit, Solidarität der Generationen.

Die Initiative ist auf den folgenden Gebieten tätig:
Materielle Versorgung
Politische Partizipation
Bildung
Erfolge, die die Initiative verzeichnen konnte:

Es gelang die systematische Aneignung der komplexen sozialpolitischen Fragestellung über 3 Jahre in einem generationen- und länderübergreifenden Arbeitskreis.

Probleme, mit denen die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird:

Wir hatten Probleme bei der Mittelbeschaffung im Wettbewerb mit großen Verbänden. Weiterhin waren sich die Zielgruppe das Thema sehr nahe, was sich in Erkrankungen von Teilnehmerinnen und häuslicher und beruflicher Überlastung ausdrückte.

Die Zielgruppe wird folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt:

Der oben genannte Arbeitsprozeß wurde gemeinsam mit der Zielgruppe konzipiert, geplant und durchgeführt.

Kooperationen:

Wir kooperieren seit 1996 mit den Aktiven Senioren, Leipzig und einer Partnerinnengruppe in den USA (CIL/USA, New York). Wir organisieren internationale Werkstätten, korrespondieren und uns statten Besuche ab.

Auskünfte:

Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative telefonisch zur Verfügung.

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Organisatorischer Hintergrund der Initiative
Personeller Rahmen, in dem die Arbeit der Initiative verrichtet wird:

Durch 1 bezahlte Arbeitskräfte in der Trägerorganisation.
Durch 1 bezahlte Arbeitskräfte der Initiative.
Durch 10 Freiwillige/Ehrenamtliche.
Die von allen für die Initiative geleistete Arbeitszeit beträgt ca. 30 Stunden pro Woche.

Budget:

DM 230.000,- (ca. 115.000 Euro) für die gesamte Projektzeit von 1996 - 1999

Die Arbeit wird aus folgenden Quellen finanziert:
Mittel der Europäischen Union
Bundesmittel
Landesmittel
Mittel des Trägers
Beiträge der Initiativmitglieder
Es gibt folgende Veröffentlichung(en) oder Informationsmaterialien über unsere Initiative:

Dokumentation und Thesenschrift des Projekts mit dem Titel: "Selbstbestimmt und Solidarisch", zu beziehen über die Trägerorganisation. Kosten für einzelne Exemplare betragen 10 DM zzgl. Porto (ab 5 Ex. 9 DM, ab 10 Ex. 8 DM).

literaturempfehlungen:

Dr. Adelheid Biesecker: Lebensweltliche Erneuerung der Ökonomie - über alte und neue Formen weiblichen Wirtschaftens, in: Zeitschrift für Frauenforschung 3/1996
Katholischer deutscher Frauenbund (kdfb): Ab heute für morgen. Frauen auf zukunftsfähigen Wegen, Misereor 1997
Gabriele Streicher: Bildung im Alter - Geragogische Konzepte und Ansprüche im Vergleich, Diplomarbeit an der Universität Osnabrück 1992
Centre for our Common Future: Agenda für eine nachhaltige Zukunft, Genf 1995

Tips und Anregungen für Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen:

Die Initiative bedarf einer fachlichen und einer koordinierenden Moderation. Das Vorhaben muß didaktisch so angelegt sein, daß es den Forschungsfluß der Beteiligten "er-regt". Im Prozeß ist der Wechsel von geführter Großgruppe und eigenständig arbeitenden Teams wichtig.

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2000-10-06