Chancengleichheit für ältere Frauen


Über die Initiative Inhalte und Rahmenbedingungen Organisatorischer Hintergrund Zurück zur Übersicht
Zwischen Arbeit und Ruhestand (ZWAR)
Kontakt
Anschrift:
ZWAR Zentralstelle NRW
Steinhammer Str. 3
44379 Dortmund
Deutschland
Kontaktpersonen und ihre Fremdsprachenkenntnisse:
Ute Schünemann-Flake, Fachberaterin für ZWAR Frauengruppen(-netze), englisch
Telefon: 0049-231-961317-32
Telefax: 0049-6185172
E-Mail: ut.schuenemann@zwar.org
Internet: www.zwar.org
Angaben zur Initiative
Status der Initiative: Unsere Initiative ist eine Initiative zur Verbesserung der Chancengleichheit älterer Frauen durch die Initiierung und Vernetzung von Stadtteil-Selbsthilfeinitiativen mit Frauen in der Altersspanne 50+
Die Initiative ist selbständig und hat folgende Rechtsform: Trägerverein ZWAR e.V.
Weitere Träger-
organisation(en):
Arbeiterwohlfahrt,
Deutscher paritätischer Wohlfahrtsverband, Caritas, IG Metall, Diakonisches Werk, DGB
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Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit
Gründungsjahr: 1979
Anlaß zur Gründung: Die Initiative ZWAR, gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen (NRW), wurde vor dem Hintergrund aktueller Stahl- und Bergbaukrisen und der damit verbundenen Vorruhestandsproblematik gegründet. Seit 1992 gibt es neben den gemischtgeschlechtlichen ZWAR Gruppen auch reine Frauengruppen.
Zeitliche Befristung: Seit 1984 wird die Initiative jährlich von verschiedenen NRW-Ministerien gefördert, zur Zeit vom Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie NRW. Die Initiative wird voraussichtlich existieren, solange die Finanzierung gesichert ist.
Zielgruppe(n): Frauen von ca. 50 bis 65 Jahren in NRW. Die Frauengruppen sind kommunal organisiert.
Ziele: Selbsthilfe und Selbstorganisation; Erhaltung von Selbständigkeit; Lebens- und Freizeitplanung im Alter; soziale, politische und kulturelle Partizipation; Vernetzung von Interessen; Engagement gemäß selbstbestimmter Wünsche und Bedürfnisse.
Beschreibung der Arbeit der Initiative:

Die ZWAR Zentralstelle NRW steht für die vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte flächendeckende Altenselbsthilfe und bietet ein Dienstleistungsangebot vorrangig für die Arbeit von und mit (Vor-) RuheständlerInnen. Ziele sind die Erhaltung und Förderung von Selbsthilfe, Eigeninitiative und Selbstorganisation in der nachberuflichen/nachfamilialen Phase. Angebote und Aufgaben in NRW sind: Aufbau von Selbsthilfe-Gruppennetzen, regionale konzeptionelle Fachberatung, MultiplikatorInnenarbeit, Moderation von Gruppenprozessen, Qualifizierungsmaßnahmen für in der Altenarbeit in NRW ehrenamtlich und hauptamtlich Tätige, Fachsupervision, Evaluation, Dokumentation.

Die Initiative ist auf den  folgenden Gebieten tätig:
Freizeit
Politische Partizipation
Soziale Kontakte
Bildung
Gesundheit
Migration
Informationstechnologie
Mobilität
Lebens- und Freizeitplanung im Alter
Erfolge, die die Initiative verzeichnen konnte:

- Das Land NRW fördert ZWAR kontinuierlich.
- Es besteht Nachfrage von weiteren Kommunen auch außerhalb von NRW.
- Insgesamt bestehen in 9 Kommunen in NRW 11 ZWAR Stadtteil - Frauengruppen(-netze) mit ca. 70 Interessensgruppen, die nach der pädagogischen ZWAR Konzeption arbeiten. Darüberhinaus gibt es weitere ZWAR Frauengruppen, die im Netzwerk der verschiedenen gemischtgeschlechtlichen ZWAR Gruppen bestehen.

Probleme, mit denen die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird:

Probleme sind vor allem personeller und finanzieller Art: Zur Begleitung von ZWAR Frauengruppen muß eine qualifizierte hauptamtliche Gruppenbegleiterin von der Kommune oder von Verbänden gestellt werden. Zur Umsetzung des pädagogischen ZWAR Konzepts in den maximal 3 Jahren der Begleitungszeit, in der die Selbsthilfeinitiative zur Autonomie geführt wird, ist ein erhöhter Beratungsbedarf vonnöten.

Die Zielgruppe wird folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt:

Die Selbsthilfe-Gruppenarbeit fußt zu 100 Prozent auf den Wünschen und Bedürfnissen der Teilnehmerinnen. Nach einer dreijährigen Begleitungszeit durch eine Gruppenbegleiterin arbeiten die Gruppen autonom und vernetzt weiter.

Kooperationen:

Seit 1979 arbeitet ZWAR mit Vereinen, Verbänden, Kirchen, Gewerkschaften und anderen in Nordrhein-Westfalen zusammen. Die ZWAR-Arbeit versteht sich auf allen Ebenen als vernetzende und trägerübergreifende Arbeit.

Auskünfte:

Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative telefonisch oder schriftlich zur Verfügung.

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Organisatorischer Hintergrund der Initiative
Personeller Rahmen, in dem die Arbeit der Initiative verrichtet wird:
Budget:

Die finanzielle Unterstützung geht nicht an die Gruppen bzw. die Gruppenbegleitung.

Die Arbeit wird aus folgenden Quellen finanziert:
Landesmittel
Es gibt folgende Veröffentlichung(en) oder Informationsmaterialien über unsere Initiative:

Ute Schünemann-Flake: ZWAR Frauengruppen(-netze) NRW - eine Evaluation der sozialen Arbeit in Frauengruppen, 1999
Nicht rasten und schon gar nicht rosten. Zur Lebens- und Freizeitplanung von Frauen im Alter. Ein Praxisbericht zum Modellprojekt, 1995.
Beide Veröffentlichungen sowie weiteres Informationsmaterial ist zu beziehen bei ZWAR, Adresse siehe oben.

Tips und Anregungen für Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen:

Die ZWAR Zentralstelle NRW bietet Informationen und konzeptionelle Beratung für NRW an.

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2000-10-06