 |
| Internationaler
Frauenkreis für Frauen ab 50 Jahren |
| Kontakt |
Anschrift:
Seniorenwerkstatt, Kreativtreff für Alt bis Jung
Oeder Weg 39 a
60318 Frankfurt am Main
Deutschland |
Kontaktpersonen und ihre
Fremdsprachenkenntnisse:
Claudia Munoz del Rio, Leiterin der Gesamteinrichtung, englisch, spanisch |
Telefon:
0049-69-5971684
Telefax: 0049-69-59791265
E-Mail:
Internet: |
| Angaben zur Initiative |
| Status der Initiative: |
Unsere Initiative ist eine Initiative zur Verbesserung
der Chancengleichheit älterer Frauen durch eine Organisation mit geschlechts- und/oder
altersübergreifenden oder sonstigen Zielgruppen. |
Das Projekt wird maßgeblich von der
folgenden Organisation getragen:
Seniorenwerkstatt, Kreativtreff für Alt bis Jung |
Anschrift:
Seniorenwerkstatt, Kreativtreff für Alt bis Jung
Oeder Weg 39 a
60318 Frankfurt am Main
Deutschland |
Telefon:
0049-69-5971684
Telefax: 0049-69-59791265
E-Mail:
Internet: |
Weitere Träger-
organisation(en): |
Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe
e.V., Frankfurt am Main |
| Zurück zum Anfang |
| Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit |
| Gründungsjahr: 1999 |
| Anlaß zur Gründung: |
Es fehlten in Frankfurt Begegnungsmöglichkeiten für
ältere und alte deutsche und nicht-deutsche Frauen. Eine der Initiatorinnen, die sich
privat seit vielen Jahren kennen, arbeitete zu dieser Zeit bei infrau e.V. und
organisierte interkulturelle Migrantinnenarbeit. Ihre Klientel und die Seniorenwerkstatt
haben sich zu einem Pilotprojekt zusammengefunden, das vom Sozialamt der Stadt Frankfurt
finanziert wurde. Neue Frauen sind durch Außenwerbung dazugekommen. |
| Zeitliche Befristung: |
Das Projekt lief als Kooperationsprojekt von Februar
bis Mai 1999 und wird seit dem in Eigenregie von der Seniorenwerkstatt fortgeführt. Seit
September 1999 wird es von der Seniorenwerkstatt auch selbst finanziert. |
| Zielgruppe(n): |
Frauen unterschiedlichster Ethnien, Herkunftsländer,
Religionszugehörigkeiten und sozialer Schichten. |
| Ziele: |
Kulturelle Bildung für alle,
Abbau von Vorurteilen durch Austausch von Wertvorstellungen und Traditionen verschiedener
Kulturen,
Entwicklung von Kreativität, Selbständigkeit und Geschicklichkeit über künstlerische
und kunsthandwerkliche Angebote. |
| Beschreibung der Arbeit der
Initiative: Die Projektteams werden immer von
einer türkischen und einer deutschen Frau gemeinsam geleitet.
Wir haben bislang zu folgenden Themen gearbeitet: Maltechnik auf Seide, Papier und Stoff;
Buchbindearbeiten und Collagen; alles rund ums "Tuch"; Austausch über
Begrüßungsrituale und Gastgeberinnenkultur; Biographiebetrachtungen; Riten zum
Newrozfest und Dekorationsarbeiten zum Osterfest; Austausch von Rezepten, gemeinsames
Kochen; Musik- und Gesangsreise um die Welt; internationales Abschlußfest.
Es nahmen 15 deutsche Frauen im Alter von 59 - 80 Jahren und 10 nicht-deutsche Frauen im
Alter von 49 - 70 Jahren an den Aktivitäten des Internationalen Frauenkreises teil.
Das Projekt wird einmal pro Woche fortgeführt. Das Angebot wird kunsthandwerkliches Tun,
gesellschaftsrelevante und frauenspezifische Themen, Ausflüge, Besichtigungen, Besuche
interessanter Einrichtungen in und um Frankfurt, musikalische Angebote und vieles mehr
umfassen. |
| Die Initiative ist auf
den folgenden Gebieten tätig: |
 |
Soziale Kontakte |
 |
Bildung |
 |
Gesundheit |
 |
Kunsthandwerklicher/künstlerischer
Bereich |
|
| Erfolge, die die Initiative
verzeichnen konnte: Es ist uns in relativ
kurzer Zeit gelungen, zwei anfangs differenzierte Gruppen (Migrantinnen und deutsche
Seniorinnen) zunehmend zusammen zu führen. Die Frauen sind sich vor allem über
persönliche Gespräche näher gekommen. Zitat einer Teilnehmerin: "Wenn es ein
solches Angebot nicht gibt, sehe ich für uns Ältere sonst keine Möglichkeit, Frauen aus
anderen Kulturen zu treffen."
Inzwischen besuchen einige türkische, indische und osteuropäische Frauen auch andere
Gruppen der Seniorenwerkstatt. |
| Probleme, mit denen die
Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird: Wir leiden an Personal- und Geldmangel. Vereinzelt gibt es Vorurteile bei den
TeilnehmerInnen anderer Gruppen der Seniorenwerkstatt gegenüber der Arbeit des
internationalen Frauenkreises. |
| Die Zielgruppe wird
folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt: Die Frauen werden in die Vorbereitung der Themen mit einbezogen, sie kaufen
mit ein und beteiligen sich bei der Vor- und Nachbereitung der Vormittage. |
| Kooperationen: Zum Beginn des Projekts gab es eine Kooperation mit infrau e.V. in Frankfurt
am Main. Wir führten das Projekt zunächst gemeinsam durch, nutzten die vorhandene
Infrastruktur gemeinsam und bildeten gemischte Teams. |
| Auskünfte: Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative telefonisch
oder schriftlich zur Verfügung. |
| Zurück zum Anfang |
| Organisatorischer Hintergrund der Initiative |
| Personeller Rahmen, in dem
die Arbeit der Initiative verrichtet wird: Durch
1 bezahlte Arbeitskräfte in der Trägerorganisation.
Durch 1 Freiwillige/Ehrenamtliche.
Die von allen für die Initiative geleistete Arbeitszeit beträgt ca. 8 Stunden pro Woche. |
| Budget: Wir haben zur Zeit kein eigenes Budget, haben es aber längerfristig
beantragt. |
| Die Arbeit wird aus
folgenden Quellen finanziert: |
 |
Kommunale Mittel |
 |
Mittel des Trägers |
 |
Beiträge der Initiativmitglieder |
 |
Spenden und Sponsorenmittel |
|
| Es gibt folgende
Veröffentlichung(en) oder Informationsmaterialien über unsere Initiative: Informationsmappe |
| literaturempfehlungen: |
| Tips und Anregungen für
Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen: Wir sind bereit, im Gespräch über das Projekt zu informieren, Anregungen zu
geben und uns auszutauschen |
| Zurück zum Anfang |