Chancengleichheit für ältere Frauen


Über die Initiative Inhalte und Rahmenbedingungen Organisatorischer Hintergrund Zurück zur Übersicht
Netzwerk "Neue Wege ins Alter"
Kontakt
Anschrift:
H. Bradt
Dörpfeldstr. 4
60435 Frankfurt am Main
Deutschland
Kontaktpersonen und ihre Fremdsprachenkenntnisse:
Hildegard Bradt, Initiatorin, Moderatorin, englisch
Sigrid Beier, Mitarbeiterin im Forum des Netzwerks, englisch
Telefon: 0049-69-5484359
Telefax: 0049-69-557250
E-Mail: hildegardbradt@aol.com
Internet:
Angaben zur Initiative
Status der Initiative: Unsere Initiative ist eine Initiative zur Verbesserung der Chancengleichheit älterer Frauen durch eine Organisation mit geschlechts- und/oder altersübergreifenden oder sonstigen Zielgruppen.
Das Projekt wird maßgeblich von der folgenden Organisation getragen:
Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V., offene Seniorendienste
Anschrift:
Gummersbergstr. 24
60435 Frankfurt am Main
Feutschland
Telefon: 0049-69-54800863
Telefax: 0049-69-54800816
E-Mail:
Internet:
Weitere Träger-
organisation(en):
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Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit
Gründungsjahr: 1993
Anlaß zur Gründung: Der Gründungsanlaß waren die Frankfurter Seniorentage mit dem Motto "Altern in Frankfurt - Frankfurt im Alter". Der Frankfurter Verband lud im Rahmen der Seniorentage Frauen ein zum Thema: "Lebensentwürfe für das Alter - was uns ängstigt, was uns hoffen läßt".
Zielgruppe(n): Wir sprechen keine spezielle Zielgruppe an. Bildet sich eine solche heraus, wird eine neue Gruppe im Rahmen des Netzwerkes gegründet.
Ziele: - kreative Lebensgestaltung im Alter,
- Aufbau von tragfähigen Netzwerken,
- individuelle Ressourcen und Kompetenzen für andere im Rahmen von bürgerschaftlichem Engagement nutzbar machen (Zusammentreffen von Gemeinnutz und Eigennutz)
Beschreibung der Arbeit der Initiative:

Im Rahmen des Netzwerks haben sich bisher folgende Aktivitäten herausgebildet, die von den jeweils verschiedenen Frauen je nach Thema, den eigenen Kompetenzen und dem selbstbestimmten Zeitrahmen vorbereitet und gestaltet werden:
Sonntagsbrunch mit Thema, Stammtisch, Lesecafé, "Unabhängig und doch verbunden"- Wohnnetz Neue Nachbarschaften, Gemeinsam Unterwegs, Impulsgruppen, Seminarurlaub - Wellnesstage.
Bei Bedarf bilden sich neue Gruppen.
Frauen, die Aufgaben in den Gruppen übernommen haben, treffen sich einmal im Monat zu einem Forum, wo die unterschiedlichen Aktivitäten koordiniert, Erfahrungen ausgetauscht, Kontakte und Kooperationen hergestellt werden, wo Öffentlichkeitsarbeit und Berichterstattung erfolgen und neue Gruppen initiiert werden. Der Frankfurter Verband stellt hierfür räumliche und personelle Ressourcen zur Verfügung. Die Gruppen arbeiten bezüglich der laufenden Ausgaben möglichst kostendeckend.

Die Initiative ist auf den  folgenden Gebieten tätig:
Freizeit/Sport
Politische Partizipation
Soziale Kontakte
Bildung
Gesundheit
Wohnsituation
Informationstechnologie
soziale Vorsorge
Erfolge, die die Initiative verzeichnen konnte:

Es gibt ein reges Interesse an den verschiedenen Veranstaltungen und die Bereitschaft vieler Frauen zum Engagement. Wir haben erfolgreich neue Wege in der Altenarbeit erprobt durch die Einrichtung von Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen zwischen einem Träger der Altenhilfe und seiner Zielgruppe. Ein 1994 initiiertes Wohnprojekt wird in diesem Jahr gebaut. Der Sonntagsbrunch für Frauen ist von anderen Trägern übernommen worden. Das Netzwerk bewährt sich im Alltag der Frauen. Themen wie Trauer, Tod und die Angst vor eigener Hilfsbedürftigkeit sind nicht tabuisiert, sondern werden bearbeitet.

Probleme, mit denen die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird:

Wir hatten bisher keine Probleme.

Die Zielgruppe wird folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt:

Entsprechend der Arbeitsweise des Netzwerks sind im Forum Frauen aus allen bestehenden Gruppen vertreten und damit direkt an der Planung, Koordination usw. beteiligt. In den einzelnen Gruppen entscheiden die teilnehmenden Frauen selbst über ihr Programm und über die Art der Umsetzung.

Kooperationen:

Seit 1995 arbeiten wir mit anderen Frauengruppen und Institutionen zusammen. Wir haben einen Austausch von amerikanischen und europäischen Frauen und arbeiten an gemeinsamen Projekten in Frankfurt am Main.

Auskünfte:

Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative telefonisch, schriftlich oder per E-Mail zur Verfügung.

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Organisatorischer Hintergrund der Initiative
Personeller Rahmen, in dem die Arbeit der Initiative verrichtet wird:

Durch 1 bezahlte Arbeitskräfte in der Trägerorganisation.
Durch 65 Freiwillige/Ehrenamtliche.
Die von allen für die Initiative geleistete Arbeitszeit beträgt ca. 70 Stunden pro Woche.

Budget:
Die Arbeit wird aus folgenden Quellen finanziert:
Mittel des Trägers
Beiträge der Initiativmitglieder
Es gibt folgende Veröffentlichung(en) oder Informationsmaterialien über unsere Initiative:

Faltblätter und Informationsmaterial sind zu beziehen über die Kontaktadresse des Netzwerks.

literaturempfehlungen:
Tips und Anregungen für Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen:

Der Kreislauf von Geben und Nehmen muß stimmen (Gemeinnutz und Eigennutz). Notwendig ist die Unterstützung einer Institution, die selbstgesteuerte Gruppen mit ihren Ressourcen fördert. Für die Teilnehmerinnen muß es möglich sein, sich in unterschiedlicher Intensität zu engagieren und sich zeitweise zurückziehen zu können. Entscheidungen müssen für die Beteiligten transparent und nachvollziehbar sein.

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2000-10-06