Chancengleichheit für ältere Frauen


Über die Initiative Inhalte und Rahmenbedingungen Organisatorischer Hintergrund Zurück zur Übersicht
Fraueninteressen im Deutschen Frauenring Freiburg e.V.
Kontakt
Anschrift:
Hasemannstraße 14
79117 Freiburg
Deutschland
Kontaktpersonen und ihre Fremdsprachenkenntnisse:
Dr. Elsbeth Stegie, Psychotherapeutin, Dozentin, englisch, französisch
Jutta Schweizer, Politologin, Dozentin, englisch, französisch
Telefon: 0049-171-2034093
Telefax: 0049-761-30779
E-Mail:
Internet:
Angaben zur Initiative
Status der Initiative: Unsere Initiative ist eine Initiative zur Verbesserung der Chancengleichheit älterer Frauen durch eine Organisation mit geschlechts- und/oder altersübergreifenden oder sonstigen Zielgruppen.
Das Projekt wird maßgeblich von der folgenden Organisation getragen:
Deutscher Frauenring Freiburg e.V.
Anschrift:
Neue Straße 10
79194 Gundelfingen
Deutschland
Telefon: 0049-761-552290
Telefax: 0049-761-56315
E-Mail: marieluise.weber@planet-intercom.de
Internet:
Zurück zum Anfang
Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit
Gründungsjahr: 1978
Anlaß zur Gründung: Familienfrauen haben keine Lobby in unserer Gesellschaft; diese Lobbyarbeit ist Aufgabe eines Frauenverbandes und dazu wurde der Deutsche Frauenring gegründet.
Zielgruppe(n): Familienfrauen und berufstätige Frauen nach der Lebensmitte
Ziele: Frauen in und nach der Lebensmitte sollen neue Perspektiven eröffnet und Kompetenzen vermittelt werden, um die dritte Lebensphase aktiv, selbstbestimmt und selbstbewußt gestalten zu können.
Beschreibung der Arbeit der Initiative:

Wir bieten 3 Angebote für ältere Frauen an:

1. "Neue Chancen nach der Lebensmitte - Spurwechsel?"
Seit 1992 gibt es diesen Kurs, der zwei Mal jährlich jeweils 12 Nachmittage à 150 Minuten umfaßt. Er wird durchgeführt von zwei Dozentinnen unterschiedlichen Alters (eine Psychotherapeutin und eine Politologin), und bisher haben ca. 160 Frauen dieses Kursangebot genutzt. Es gibt folgende inhaltliche Schwerpunkte: Die Frauen stellen sich der eigenen Lebensbiographie, sie beschäftigen sich mit ihrer gegenwärtigen Situation, sie entwickeln Zukunftsperspektiven, und sie erweitern ihr soziales Netz und ihre persönlichen Kompetenzen.

2. MUSE (= Mut - Unabhängigkeit - Selbstbewußtsein - Energie)
Seit 1995 findet dieser jour fixe einmal im Monat zwei Stunden lang statt. Entstanden ist MUSE auf Initiative von Spurwechselteilnehmerinnen, der Kreis ist aber offen für neue Frauen. Die Organisation und Moderation liegt bei den beiden Dozentinnen. Es werden zu den Treffen Gäste eingeladen. Das Ziel von MUSE ist die Aktivierung und die Kompetenzerweiterung der beteiligten Frauen und die Stärkung ihres Selbstbewußtsein. In Zusammenarbeit mit den Dozentinnen wählen die Teilnehmerinnen ihre Themen aus. Behandelt wurden beispielsweise die Themen: Herkunftsfamilie, Beziehungen, Frauen in anderen Kulturen, Tagesreisen und Frauenreisen unter frauenspezifischen Themenstellungen.

3. Frauen 2000 (000 = offen - orientiert - optimistisch)
Frauen 2000 gibt es seit 1999. Es ist die zweite jour fixe-Gruppe, und sie ist ähnlich organisiert wie MUSE.

Die Initiative ist auf den  folgenden Gebieten tätig:
Soziale Kontakte
Bildung
Orientierung für ältere Frauen durch biographisches Lernen
Erfolge, die die Initiative verzeichnen konnte:

Laut den Rückmeldungen der Teilnehmerinnen ist die Bilanz sehr positiv: Gelungen sind sowohl "innere" wie auch "äußere" Spurwechsel in unterschiedlichsten Ausprägungen, die Frauen fühlten sich unterstützt und sind häufig als Gruppe über den Kurs hinaus zusammengeblieben.

Probleme, mit denen die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird:

Unsere Initiative ist nicht als Weiterbildungsträger anerkannt und erhält seit 1993 keine öffentliche Förderung mehr.

Die Zielgruppe wird folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt:

Die Werbung für den Kurs "Spurwechsel" wird über "Mundpropaganda" durch die ehemaligen Teilnehmerinnen übernommen. Ideen und Anregungen der Teilnehmerinnen werden vom Team der Fraueninteressen in neue Angebote umgesetzt. Bei den Angeboten MUSE und Frauen 2000 bestimmten die Teilnehmerinnen ihr Programm selbst.

Kooperationen:

Wir kooperieren mit Frauenweiterbildungsgruppen im Deutschen Frauenring auf Bundesebene. Es gibt einen Austausch auf persönlicher Ebene beim jährlichen Seminar des Bundesfachausschusses "Weiterbildung" des Deutschen Frauenrings.

Auskünfte:

Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative telefonisch oder schriftlich zur Verfügung.

Zurück zum Anfang
Organisatorischer Hintergrund der Initiative
Personeller Rahmen, in dem die Arbeit der Initiative verrichtet wird:

Durch 2 bezahlte Arbeitskräfte der Initiative.

Budget:
Die Arbeit wird aus folgenden Quellen finanziert:
Einnahmen aus der Projektarbeit
Mittel des Trägers
Spenden und Sponsorenmittel
Es gibt folgende Veröffentlichung(en) oder Informationsmaterialien über unsere Initiative:

Annette Niederfranke: Neue Chancen nach der Lebensmitte - Spurwechsel? Hg.: Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Familie und Frauen in Baden-Württemberg, Stuttgart 1991
Brigitte Fahrenberg und Eslbeth Stegie: Spurwechsel? - Frauen suchen ihren Standort in der Gesellschaft. In: Hans Braun, Valentin Doering, Franz Herzog (Hg.): Neue Alte - neue Politik. Eigenverantwortung und Solidarität der Generationen. Don Bosco Verlag 1994

literaturempfehlungen:
Tips und Anregungen für Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen:
Zurück zum Anfang

 

2000-10-06