Chancengleichheit für ältere Frauen


Über die Initiative Inhalte und Rahmenbedingungen Organisatorischer Hintergrund Zurück zur Übersicht
Wohnprojekt Eichstraße
Kontakt
Anschrift:
Alt & Jung in Hannover e.V.
Eichstraße 35
30161 Hannover
Deutschland
Kontaktpersonen und ihre Fremdsprachenkenntnisse:
Marie-Luise Krondorf, Bewohnerin
Ursela Groeger, Bewohnerin
Telefon: 0049-511-312015
Telefax: 0049-511-312015
E-Mail:
Internet:
Angaben zur Initiative
Status der Initiative: Unsere Initiative ist eine Selbsthilfeinitiative zur Verbesserung der Chancengleichheit älterer Frauen durch eine Organisation mit geschlechts- und/oder altersübergreifenden oder sonstigen Zielgruppen.
Die Initiative ist selbständig und hat folgende Rechtsform: Gesellschaft bürgerlichen Rechts
Das Projekt wird maßgeblich von der folgenden Organisation getragen:
Alt & Jung in Hannover e.V.
Anschrift:
Alt & Jung in Hannover e.V.
Eichstraße 35
30161 Hannover
Deutschland
Telefon: 0049-511-312015
Telefax: 0049-511-312015
E-Mail:
Internet:
Zurück zum Anfang
Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit
Gründungsjahr: 1984
Anlaß zur Gründung: Wir wollen die Wohnsituation älterer Menschen erkunden und verbessern.
Zielgruppe(n): Im Wohnprojekt Eichstraße wohnen 6 Frauen zwischen 52 und 75 Jahren zusammen. Eigentlich war das Wohnprojekt nicht nur für Frauen gedacht. Es fanden sich aber keine Männer, die an sich an dieses gemeinsame Wohnen herantrauten.
Ziele: Wir wollen im Alter selbstbestimmt und sozial eingebunden leben.
Beschreibung der Arbeit der Initiative:

Das dreistöckige Haus in der Eichstraße liegt in der Innenstadt von Hannover und ist eine ehemalige Pension. 1996, nach einer Sanierung des Gebäudes durch die Wohnungsbaugesellschaft, sind die sechs Frauen als Mieterinnen hier eingezogen. Zudem ist im Haus das Büro der Aktionsgemeinschaft Alt & Jung in Hannover e.V. untergebracht. Jede Bewohnerin hat ein eigenes Apartment und es gibt eine Gemeinschaftsküche. An einem Abend in der Woche findet ein jour fixe statt, bei dem auch die beiden berufstätigen Frauen dabei sein können.
Jede der Frauen ist für sich selbst verantwortlich bezüglich Kochen, Wäsche und Einkauf - und doch hilft jede jeder, wenn sie Hilfe braucht. Sollte eine Bewohnerin so gebrechlich werden, daß Treppensteigen nicht mehr geht, wollen die Bewohnerinnen gemeinsam beraten, ob sie etwa die Wohnungen tauschen sollten. Pflege im Alter können sie zwar nicht selbst leisten, aber in diesem Fall soll ebenfalls gemeinsam überlegt werden, was zu tun sein wird.

Die Initiative ist auf den  folgenden Gebieten tätig:
Soziale Kontakte
Wohnsituation
Erfolge, die die Initiative verzeichnen konnte:

Unsere Erfolge sind die Zufriedenheit der Bewohnerinnen, ein positives Medieninteresse und eine gute Resonanz bei Informationsveranstaltungen nach telefonischer Anfrage.

Probleme, mit denen die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird:

Probleme können auftauchen, wenn Bewohnerinnen gebrechlich werden, da das Haus nicht altersgerecht gebaut ist.

Die Zielgruppe wird folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt:

Wir verwalten uns selbst und entscheiden gemeinsam.

Kooperationen:

Seit 1992 kooperieren wir mit dem Forum für gemeinschaftliches Wohnen im Alter e.V. in bezug auf Informationstransfer, Seminararbeit und Vernetzung.

Auskünfte:

Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative telefonisch, schriftlich oder per E-Mail zur Verfügung.

Zurück zum Anfang
Organisatorischer Hintergrund der Initiative
Personeller Rahmen, in dem die Arbeit der Initiative verrichtet wird:
Budget:
Die Arbeit wird aus folgenden Quellen finanziert:
Beiträge der Initiativmitglieder
Es gibt folgende Veröffentlichung(en) oder Informationsmaterialien über unsere Initiative:

Es gibt ein Informationspapier: "Wahlverwandtschaften: Wohnprojekt Eichstraße in Hannover", erhältlich bei Alt & Jung in Hannover e.V.

literaturempfehlungen:
Tips und Anregungen für Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen:

Es empfiehlt sich, Mitglied im Bundesforum für gemeinschaftliches Wohnen zu werden.

Zurück zum Anfang

 

2000-10-06