Chancengleichheit für ältere Frauen


Über die Initiative Inhalte und Rahmenbedingungen Organisatorischer Hintergrund Zurück zur Übersicht
DRK - BACIM - Beratungsstelle
Kontakt
Anschrift:
Oldenburger Straße 22
10551 Berlin
Deutschland
Kontaktpersonen und ihre Fremdsprachenkenntnisse:
Angela Poetter, Sozialpädagogin zuständig für ältere Migrantinnen, türkisch, englisch, französisch
Mechthild Gottbrath, Sozialpädagogin, englisch
Telefon: 0049-30-3953037
Telefax: 0049-303953055
E-Mail:
Internet:
Angaben zur Initiative
Status der Initiative: Unsere Initiative ist eine Initiative zur Verbesserung der Chancengleichheit älterer Frauen durch eine Organisation mit geschlechts- und/oder altersübergreifenden oder sonstigen Zielgruppen.
Das Projekt wird maßgeblich von der folgenden Organisation getragen:
Deutsches Rotes Kreuz - Landesverband Berlin
Anschrift:
Referat Jugend und Familie
Bundesallee 13/14
12161 Berlin
Deutschland
Telefon:
Telefax:
E-Mail:
Internet:
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Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit
Gründungsjahr: 1983
Anlaß zur Gründung: Der Landesverband des Berliner Roten Kreuzes beantragte das Projekt "Beratung für Frauen aus der Türkei" beim Berliner Senat. Daraus entstand BACIM.
Zielgruppe(n): Frauen aus der Türkei, insbesondere ältere Migrantinnen
Ziele: BACIM will einen Ersatz schaffen für den Verlust der psychisch stabilisierenden Frauengemeinschaft im Herkunftsland.
Beschreibung der Arbeit der Initiative:

BACIM ist eine Beratungs- und Kontaktstelle für Frauen aus der Türkei.
Seit 1994 führen wir das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt "Perspektiven des Älterwerdens für Migrantinnen und deutsche Frauen" durch, das zum Ziel hat, die speziellen Probleme der zahlreichen älteren Frauen der "ersten MigrantInnengeneration" aufzunehmen und zu durchbrechen.
Viele der älteren Migrantinnen leben allein, in schlechter Wohnqualität, sind arbeitslos und finanziell ungenügend ausgestattet. Teilweise ist der Aufenthaltsstatus ungeklärt und die soziale Absicherung prekär. Zudem fühlen sich viele innerlich zerrissen zwischen dem Wunsch nach der Rückkehr in die Türkei, der sie sich inzwischen entfremdet haben, und dem Verbleib in Deutschland. Die spezifische Geschichte und Situation älterer Migrantinnen führt häufig zu psychosomatischen Beschwerden, für deren Behandlung es bislang keine geeigneten Einrichtungen gibt.
BACIM baute im Rahmen des EU-Projektes eine spezielle Betreuung für ältere Migrantinnen auf. Das Hauptziel ist, durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung, Erfahrungsvermittlung, Beratung und Betreuung die Ausgrenzung der älteren Ausländerinnen aus dem gesellschaftlichen Leben zu verhindern.
Durch geeignete Maßnahmen für die Zielgruppe der älteren Migrantinnen soll ihr Selbstbewußtsein gestärkt und eine positive Lebenseinstellung befördert werden. Eigeninitiative und Selbständigkeit werden unterstützt und wirken positiv auf die psychische Stabilität. Körperbewußtsein und Beweglichkeit, vermittelt über altersgerechte Gymnastik und Entspannungsübungen, wirken auf die körperliche Gesundheit und tragen zum Wohlbefinden bei. Gruppengespräche über Themen, welche die Seniorinnen betreffen, wie Altwerden, Krankheit-Gesundheit oder Lebenserfahrungen in der Migration, zeigen persönlichkeitsstärkende Wirkung. Zudem feiern wir gemeinsam religiöse Feste, machen Ausflüge und kulturelle Unternehmungen und treffen deutsche SeniorInnen.

Die Initiative ist auf den  folgenden Gebieten tätig:
Soziale Kontakte
Gesundheit
Migration
Sexualität
Wohnsituation
Frauenarbeitslosigkeit
Erfolge, die die Initiative verzeichnen konnte:

BACIM wird von ca. 60 Frauen täglich besucht. Erfolge des Projektes "Perspektiven des Älterwerdens für Migrantinnen und deutsche Frauen" sind die Wahl einer türkischen Seniorin zur Seniorinnenvertreterin in Berlin und die Unterbringung der ersten türkischen Migrantin in einem SeniorInnenwohnhaus.

Probleme, mit denen die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird:

Derzeit sind wir von der Schließung der Beratungs- und Kontaktstelle BACIM durch den Träger bedroht. Daraus ergibt sich ein existenzielles finanzielles Problem für unsere Arbeit.

Die Zielgruppe wird folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt:
Kooperationen:

Seit vielen Jahren arbeiten wir mit der Frauenbeauftragten, anderen Beratungsstellen, diversen Gremien und dem Bezirksamt zusammen.

Auskünfte:

Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative telefonisch zur Verfügung.

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Organisatorischer Hintergrund der Initiative
Personeller Rahmen, in dem die Arbeit der Initiative verrichtet wird:

Durch 2 bezahlte Arbeitskräfte in der Trägerorganisation.
Durch 1 bezahlte Arbeitskräfte der Initiative.

Budget:
Die Arbeit wird aus folgenden Quellen finanziert:
Kommunale Mittel
Projektmittel
Es gibt folgende Veröffentlichung(en) oder Informationsmaterialien über unsere Initiative:

Broschüre "BACIM - Beratungs- und Kontaktstelle für Frauen aus der Türkei"

literaturempfehlungen:
Tips und Anregungen für Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen:
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2000-10-06