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| L'Entracte
(Zwischenakt) |
| Kontakt |
Anschrift:
33, Rue Barthélemy Delespaul
59000 Lille
Frankreich |
Kontaktpersonen und ihre
Sprachkenntnisse:
Jean-Pierre BULTEZ, Geschäftsführerin des Vereins, englisch
Yvonne LEITE, Koordinatorin der Iinitiative, portugiesisch, spanisch |
Telefon: +
33 (0)3 20 57 84 83
Telefax: + 33 (0)3 20 15 17 37
E-Mail:
Internet: |
| Angaben zur Initiative |
| Status der Initiative: |
Unsere Initiative ist eine Initiative zur Verbesserung
der Chancengleichheit älterer Frauen durch eine Organisation mit geschlechts- und/oder
altersübergreifenden oder sonstigen Zielgruppen. |
| eingetragener Verein |
Das Projekt wird maßgeblich von der
folgenden Organisation getragen:
L'Association les petits frères des Pauvres (Verein Die kleinen Brüder der Armen) |
Anschrift:
2, Rue Jean Moulin
59800 Lille
Frankreich |
Telefon: +
33 (0)3 20 74 01 02
Telefax:+ 33 (0)3 20 74 01 28
E-Mail:pflille@aol.com
Internet: |
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| Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit |
| Gründungsjahr: 1988 |
| Anlaß zur Gründung: Wir wollten unseren Aktionsradius erweitern, um...
- dem Statusverlust der Frauen über 50 etwas entgegenzusetzen (Frauen ohne Kinder, Frauen
mit volljährigen Kindern, geschiedene Frauen, getrennt lebende Frauen usw.);
- unterhaltslose Frauen (mit maximal 350FF pro Monat d.h. 53.56 Euro) zu unterstüzten;
- in Lille eine fehlende, frauenfreundliche Auffangstruktur für Frauen über 50 zu
schaffen. |
| Zielgruppe(n): |
Bindungslose Frauen in prekärer materieller Lage, die
von sozialem Umfeld und ihren Freundeskreisen abgeschnitten sind. |
| Ziele: |
Rund-um-Hilfe: Solange es das RMI noch nicht gab
[Revenu Minimal d'Insertion, übersetzt: Mindest-Eingliederungs-Einkommen; das ist eine
staatliche, aus öffentlichen Geldern gezahlte französische Beihilfe, die unter
bestimmten Bedingungen Einkommenslosen zusteht; Anmerkung des Übersetzers], beließen wir
es bei rein finanziellen Hilfen. Heute ist es eine Begleitung der Betroffenen mit dem Ziel
dauerhafter Unterbringung. Wichtiger Bestandteil unserer Hilfe ist, diese Frauen dahin zu
führen, wieder soziale Kontakte zu knüpfen und ihr Eigenbild zu verbessern. |
| Beschreibung der Arbeit der
Initiative: 1. Individuelle Begleitung
- Zuhören der Betroffenen in einem Vertrauensklima, welches der/die Ehrenamtliche
aufbaut;
-Hilfe bei Behördengängen;
- Erleichterung für den Zugang zu den sozialen und Gesundheitsdiensten;
- Fördern persönlicher Projekte
2. Gruppenbegleitung
- über die l'Entracte-Werkstätten: Marmeladenherstellung, Gemeinschaftsatelier,
Mosaïkwerkstatt - Gesundheitswerkstatt;
- über gemeinschaftliches Miteinander: Ferien, Wochenende, Ausflüge,
Freizeitbeschäftigungen. |
| Die Initiative ist auf
den folgenden Gebieten tätig: |
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Betreuung/Pflege |
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Freizeit/Sport |
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Materielle Versorgung |
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Soziale Kontakte |
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Gesundheit |
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Wohnsituation |
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Frauenarbeitslosigkeit |
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Kultur |
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| Erfolge, die die Initiative
verzeichnen konnte: - Höherer Selbstwert;
- Freundschaft unter den Betroffenen;
- Fähigkeit, wieder Projekte zu machen
- manchmal Wiederherstellen der Kontakte mit der Familie. |
| Probleme, mit denen sich
die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird: - Die Schwierigkeit, Gleichgewicht herzustellen und zu halten zwischen den
Forderungen der Notlage einerseits und den Prinzipien einer eher langfristigen Begleitung
andererseits.
- Notlagen haben viele Gesichter und führen zu heterogenen, häufig konfliktgeladenen
Gruppen (Beispiel: die Integration Verhaltensgestörter). |
| Die Zielgruppe wird
folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt: Intern: Geleitete Gruppen, in denen sich alle frei aussprechen können (hier
wird über die l'Entreacte-Projekte diskutiert, über die Beziehungen zu den
Ehrenamtlichen oder auch über das Gruppenleben).
Extern: Die betreuten Frauen selbst sind Träger unseres Projektes dank ihrer Hilfe an
unseren öffentlichen Ständen, an den Marmelade-Verkaufsständen aus Eigenherstellung,
dank ihrer Teilnahme an Tagungen und Theateraufführungen gelegentlich unserer
internationalen Treffen. |
| Kooperationen: Die gibt es seit 1988 mit Vereinen aus unserem Stadtviertel und der Stadt;
die gibt es mit der Stadtverwaltung um diese über Notlagen zu informieren und mit ihr
gemeinsame Überlegungen über die Notlagen von Frauen über 50 zu führen.
Wir gehören einem europäischen Kooperationsnetz zum Kampf gegen
die Marginalisierung der Frauen in Städten. |
| Auskünfte: Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative
telefonisch, schriftlich oder per E-Mail zur Verfügung. |
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| Organisatorischer Hintergrund der Initiative |
| Personeller Rahmen, in dem
die Arbeit der Initiative verrichtet wird: Durch
2 bezahlte Arbeitskräfte in der Trägerorganisation.
Durch 12 Freiwillige/Ehrenamtliche.
Die von allen für die Initiative geleistete Arbeitszeit beträgt ca. 120 Stunden pro
Woche. |
| Budget: 276 000FF (42.076 Euro) für das Jahr 2000 |
| Die Arbeit wird aus
folgenden Quellen finanziert: |
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Landesmittel (in F Region) |
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Kommunale Mittel (in F Departement) |
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Projekteinnahmen |
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Mittel der Trägerorganisation |
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Spenden und Sponsorenmittel |
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| Veröffentlichungen: - Presseartikel;
- Jahresbilanzen über die durchgeführten Aktionen. |
| literaturempfehlungen: |
| Tips und Anregungen für
Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen: - Die hohe Bedeutung der Fort-/Ausbildung der Ehrenamtlichen, mit denen man
arbeitet, beachten;
- auf die Vielseitigkeit der Aktionen und Aktionsbereiche bauen (Kultur, Gesundheit usw.),
um für das Konzept globaler Begleitung den notwendigen Unterbau zu haben;
- Vernetzung. |
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