Chancengleichheit für ältere Frauen


Über die Initiative Inhalte und Rahmenbedingungen Organisatorischer Hintergrund Zurück zur Übersicht
Association Nationale Femmes Relais Médiatrices Interculturelles (Landesverein: Frauen interkulturelle Vermittlerinnen)
Kontakt
Anschrift:
8bis, Rue d'Oslo - PMI d'Oslo
93000 Bobigny
Frankreich
Kontaktpersonen und ihre Sprachkenntnisse:
Mme Fanta Sangaré-Bouguéon, Vorsitzende und sozialkulturelle Vermittlerin, bambara, soninke, oulof, peul, englisch
Mme Claire Laudéreau, Generalsekretär, englisch
Telefon: + 33 (0)1 48 21 11 84
Telefax: + 33 (0)1 48 21 11 84
E-Mail:
Internet:
Angaben zur Initiative
Status der Initiative: Die Initiative ist selbständig und hat folgende Rechtsform: eingetragener Verein
Zurück zum Anfang
Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit
Gründungsjahr: 1988
Anlaß zur Gründung:

Sie ist aus dem Willen der Frauen afrikanischer Herkunft entstanden, die sich für die Integration einsetzen.

Zielgruppe(n): Ausländische und französische Frauen.
Ziele: Vermittlung bei Familienkonflikten, z. B. wenn der Mann in den Ruhestand geht und das Vorhaben hat, in sein Herkunftsland zurückzukehren, während seine Frau und Kinder ganz im Gegenteil weiterhin in Frankreich leben möchten. Dank unserer Vermittlung ist die Familie schließlich in Frankreich geblieben.
Beschreibung der Arbeit der Initiative:

- Sozialkulturelle Vermittlung, in der wir Bindeglied sind zwischen der Auslandsfamilie und den französischen Institutionen;-
- Alphabetisierung der Frauen;
- Nähen mit Frauen;-
- kulturelle Besichtigungen/Ausflüge;
- Diskussionsgruppen.

Die Initiative ist auf den  folgenden Gebieten tätig:
Betreuung/Pflege
Freizeit/Sport
Soziale Kontakte
Bildung
Gesundheit
Migration
Sexualität
Wohnsituation
Sicherheit/Schutz
Alphabetisierung - Eheleben
Erfolge, die die Initiative verzeichnen konnte:

- Eine offizielle Anerkennung durch Madame Martine Aubry und Madame Nicole Perry [erstere ist augenblickliche Sozialministerin, letztere augenblickliche Staatssekretärin für Frauenrecht; Anmerkung des Übersetzers].
- Die Trophäe "Olympe d'Or" (goldener Olymp) für unser Handeln und Eingreifen auf dem Boden der Wirklichkeit, wie z.B. Vorbeugung der Exzision von Mädchen, deren Früh-Heirat und der Polygamie.

Probleme, mit denen sich die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird:

Regularisierung der Lage der 2. und 3. Ehefrau im Falle von Polygamie - obwohl wir die Polygamie kategorisch verwerfen.

Die Zielgruppe wird folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt:

Indem wir ihren Vereinsbeitritt und ihre aktive Beteiligung an unseren Aktionen und kulturellen Veranstaltungen fordern.

Kooperationen:

Seit 1988 kooperieren wir mit mehreren Vereinen der AIDS-Bekämpfung: AIDES, GRDR - Groupe de Recherche du Développement Rural (Forschungsgruppe für ländliche Entwicklung), Sol-en-Si - Solidarité Enfance SIDA (Solidarität Kindheit AIDS), Médecins du Monde, aber auch mit Gynécos sans Frontière (Gynekologen ohne Grenze) oder mit dem SSAE - Service social d'Aide aux Emigrés (Sozialdienst für Migranten).

Auskünfte:

Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative telefonisch, schriftlich oder per E-Mail zur Verfügung.

Zurück zum Anfang
Organisatorischer Hintergrund der Initiative
Personeller Rahmen, in dem die Arbeit der Initiative verrichtet wird:

Durch 6 bezahlte Arbeitskräfte in der Trägerorganisation.
Durch 5 Freiwillige/Ehrenamtliche.
Die von allen für die Initiative geleistete Arbeitszeit beträgt ca. 30 Stunden pro Woche.

Budget:

80.000FF (12.196 Euro) jährlich.

Die Arbeit wird aus folgenden Quellen finanziert:
Landesmittel (in F Region)
FAS - Fonds Social pour les Emigrés (Sozialfond für Einwanderer) - Präfektur
Veröffentlichungen:

Faltblätter.

literaturempfehlungen:
Tips und Anregungen für Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen:
Zurück zum Anfang

 

2000-10-06