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| Lutte
pour l'amélioration des revenus des veuves (Kampf um Einkommensverbesserung der Witwen) |
| Kontakt |
Anschrift:
28, Place Sant-Georges
75009 Paris
Frankreich |
Kontaktpersonen und ihre
Sprachkenntnisse:
Mme Nicole Hervé, Erste Vorsitzende, englisch
Mme Josiane ANDRIAN, Forschungsbeauftragte |
Telefon:
00 33 (0)1 42 85 18 30
Telefax: 00 33 (0)1 45 96 01 06
E-Mail: favec01@planet.net
Internet: www.favec.association.fr |
| Angaben zur Initiative |
| Status der Initiative: Unsere Initiative ist eine Initiative zur Verbesserung der Chancengleichheit
älterer Frauen durch eine Organisation mit geschlechts- und/oder altersübergreifenden
oder sonstigen Zielgruppen.
Das Projekt wird maßgeblich von den folgenden Organisationen
getragen:
FAVEC - Fédération des Associations de Conjoints survivants (Landesverband der Vereine
für überlebende Ehepartner) |
Anschrift:
28, Place Sant-Georges
75009 Paris
Frankreich |
Telefon:
00 33 (0)1 42 85 18 30
Telefax: 00 33 (0)1 45 96 01 06
E-Mail: favec01@planet.net
Internet: www.favec.association.fr |
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| Inhalte und Rahmenbedingungen der Projektarbeit |
| Gründungsjahr: 1949 |
| Anlaß zur Gründung: Interessenverteidigung der "zivilen" Witwen - "zivil" als
Abgrenzung zu den Kriegerwitwen. Letztere haben seit eh und je einen anerkannten Status,
während die zivilen Witwen ohne jedes Einkommen dastanden, wenn sie nicht arbeiteten. |
| Zielgruppe(n): |
Witwen |
| Ziele: |
Bekämpfung der Ungleichheiten, der Ungerechtigkeiten
und der Anomalien. 1. Witwenbeihilfe:
- Zugang auch für kinderlose Witwen
- Anheben der Einkommensgrenze: Insgesamt dürfen die Einkünfte (Witwenversicherung +
persönliches Einkommen nicht 3 160FF + 791FF (802,33 Euro insgesamt) überschreiten
- Anheben der Beträge der Beihilfe.
2.Hinterbliebenenrente:
- Änderung der Altersgrenze
- Erhöhung um 10% pro Kind bei der Berechnung der Obergrenze: das entsprechende Gesetz
(1998) bestraft sozusagen Mütter mit mehr als 2 Kindern, die eigene Altersrente/-pension
und Hinterbliebenenrente kumulieren.
- Kumulieren eigener Altersversorgung und Hinterbliebenenrente: Homogenisieren der
Höchstgrenze sofern Ansprüche auf mehrere Hinterbliebenenrenten bestehen. |
| Beschreibung der Arbeit der
Initiative: - Analyse der Gesetze, Texte und
Maßnahmen wie auch der Gegebenheiten und Gepflogenheiten hinsichtlich der Witwen und
Witwer;
- Überlegungen zu diesen Themen;
- Kontakte mit Politikern, teilweise gemeinsam mit anderen Vereinen wie z.B. dem CNRPA,
Comité National des Retraités et Personnes âgées (Nationales Komitee der Ruheständler
und alten Menschen);
- Information unserer Mitglieder;
- Auf lokaler Ebene bieten unsere Vereine Unterstützung bei Behördengängen und
psychologische Hilfe an. |
| Die Initiative ist auf
den folgenden Gebieten tätig: |
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Materielle Versorgung |
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Soziale Kontakte |
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Bildung |
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Frauenarbeitslosigkeit |
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Rechtsgebung |
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Höhe der Beihilfe |
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Hilfe bei Behördengängen |
 |
Psychologische Hilfe |
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| Erfolge, die die Initiative
verzeichnen konnte: Augenblicklich gar keine,
denn die Entscheidungen werden erst im Rahmen des Finanzgesetzes gefällt werden können,
das erst im letzten Trimester 2000 dem Parlament vorgelegt werden wird. |
| Probleme, mit denen sich
die Arbeit der Initiative konfrontiert war oder wird: - Unsere Schwierigkeiten liegen nicht an uns, sondern an dem geringen
Interesse der öffentlichen Instanzen für die Witwenfrage.
-Der Mangel an qualifizierten Ehrenamtlichen ist ein weiteres Problem in unserer Arbeit. |
| Die Zielgruppe wird
folgendermaßen an der Konzeption, Planung und Durchführung der Arbeit beteiligt: Die Witwen informieren uns über ihre Schwierigkeiten. Die Kommissionen der
FAVEC beschäftigen sich mit den möglichen Lösungen; auch stellen sie die Verbesserungen
vor, die von den öffentlichen Entscheidungsinstanzen berücksichtigt werden sollten. |
| Kooperationen: - An 1. Stelle mit unseren Mitgliedern, d.h. 93 Vereine auf Departementebene
und 17 regionale Unionen.
- Unser Kooperationnetzt ist weit, denn es kommen auch Frauenvereine, Vereine der
Ruheständler und europäische Vereine hinzu. |
| Auskünfte: Wir stehen Interessierten für Auskünfte über unsere Initiative
telefonisch, schriftlich oder per E-Mail zur Verfügung. |
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| Organisatorischer Hintergrund der Initiative |
| Personeller Rahmen, in dem
die Arbeit der Initiative verrichtet wird: Durch
7 bezahlte Arbeitskräfte der Initiative.
Durch 5 Freiwillige/Ehrenamtliche.
Die von allen für die Initiative geleistete Arbeitszeit beträgt ca. 45 Stunden pro
Woche. |
| Budget: 18.000FF (2.7744 Euro) |
| Die Arbeit wird aus
folgenden Quellen finanziert: |
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Nationale Mittel |
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Beiträge der Projektmitglieder |
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Verschiedene Subventionen |
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| Veröffentlichungen: |
| literaturempfehlungen: Dangerfield et D. Prengères, 1998 : " Les retraites en 1997 : 6.800FF
par mois pour retraités de 60 ans et plus" (Die Renten/Pensionen 1997: 6.800FF (1037
Euro) monatlich für Ruheständler von 60 Jahren und mehr) , in Solidarité Santé, n 1
J. Lacroix, 1992 :" Les veuves de plus de 65 ans : trois sur
cinq cummulent retraite personnelle et pension de réversion"(Witwen im Alter von 65
Jahren und mehr: drei von fünf kumulieren eigene Rente/Pension und Hinterbliebenenrente),
in Solidarité Santé, n 3
C. Zaidman, 1998 : "L'individualisme des droits réduira-elle
les inégalités hommes/femmes ?"(Wird die Individualisierung der Rechsansprüche die
geschlechtlichen Ungleichheiten gehebn?), in Droit social n 6
J. Andrian, octobre 1994 : "Le déroulement de la carrière
professionnelle des femmes à la cinquantaine" (Verlauf der der beruflichen Laufbahn
), in Gérontologie et Société, n 70
N. Cloarec, 2000 : "Les passages de l'emploi à la
retraite" (Übergänge in den Ruhestand), in Premières synthèses DARES 02 NS 1
C. Génisson : " Davantage de mixité professionnelle pour plus
d'égalité entre hommes et femmes" (Bessere Geschlechtsverteilung in der Berufswelt
für grössere Gleichheit zwischen Männern und Frauen) .
I. Théry : "Couples, filiation et parenté aujourd'hui"
(Paare, Abstammung und Verwandtschaft heute)). |
| Tips und Anregungen für
Interessierte, die eine ähnliche Initiative gründen wollen: |
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